Monthly Archives: Januar 2017

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Storytelling: Warum Unternehmen Storys erzählen müssen


Storytelling: Warum Unternehmen Storys erzählen müssen

Die narrative Psychologie geht davon aus, dass Menschen sich selbst und ihre Umwelt über Geschichten definieren und erklären. Der US-amerikanische Professor Dan McAdams beschreibt Geschichten als identitätsstiftendes Hilfsmittel, mit welchem Menschen „mit ihren Wünschen, Überzeugungen und Ängsten über eine Reihe von Ereignissen hinweg umgehen.“ 1932 kam der Professor Charles Bartlett mit seiner Studie „War of the Ghosts“ an der Universität Cambridge zu dem Ergebnis, dass sich aus den Erfahrungen eines Menschen eine Sammlung von Schemata im Gedächtnis ergeben, eine Art Ur-Geschichte, mit deren Hilfe die gegenwärtigen Erlebnisse interpretiert und bewertet werden. Die Forschung zeigt, dass Storytelling nicht nur eine Methode der Kommunikation im Content Marketing, sondern vor allem ein fundamentales Muster des menschlichen Denkens bildet.

Die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Neurologie und narrativen Psychologie zeigen, dass der Mensch sich und sein Umfeld über Geschichten definiert. Wer sein Unternehmen, sein Produkt und seine Marke dramaturgisch aufbereitet, wird seine Botschaft besser und nachhaltiger transportieren. Mithilfe von Inspiration und Illustration geben Storytelling Marketing-Maßnahmen einer Marke auf kognitiver und emotionaler Ebene Bedeutung – ein Effekt, welcher Einstellung, Bindung, Vertrauen und Begehrlichkeit des Konsumenten gegenüber dem entsprechenden Produkt nachweislich steigert.

Die Forschung beweist: Kunden suchen nach Produkten, doch am Ende kaufen sie eine Geschichte.

Das buchen von klassischen Advertorials zählt in Print und Online zur gängigen Praxis im Mediamix. Allerdings sind die Zeiten vorbei, in denen Advertorials wie Fremdkörper in redaktionellen Umfeldern wirken. Seit vielen Jahren hat sich ein Materndienst darauf spezialisiert, die Botschaften ihrer Werbekunden an die jeweilige Optik und die inhaltliche Tonalität an die redaktionellen Umfelder anzupassen – Nutzen Sie diese Erfahrung für Ihre Kampagnenausspielung.

Weitere Informationen zur Umsetzung Ihrer Content Strategie finden Sie hier

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Die zentrale Distribution – der große Vorteil von Native Advertising


Content Marketing und Native Advertising. Sehr häufig werden diese Begriffe genutzt um vermeintlich die gleiche Sache zu beschreiben: Content, der sich optisch in eine Seite einbettet, nicht direkt als Werbung erkennbar ist und der die Digitale Werbung revolutionieren soll. Der Gegenüberstellung der beiden Begriffe liegt jedoch ein Missverständnis zugrunde. Content Marketing und Native Advertising lassen sich nicht gegeneinander ausspielen, sondern beschreiben unterschiedliche Ebenen im Vermarktungsprozess.

Ist der Erfolg von Content Marketing im Netz schon länger bekannt,  ist Native Advertising nun in der Lage, die inhaltlichen Potenziale durch zentral geschalteten, zielgruppengenauen und optisch nativ eingebetteten Content zu ergänzen. Beschreibt Content Marketing nur eine Marketingstrategie, wird diese durch Native Advertising als skalierbare und zentrale Distributionstechnologie ergänzt. Die beiden Begriffe dürfen also nicht gleichgesetzt werden. Vielmehr lässt sich folgende Gleichung aufstellen: Native Advertising = Contentmarketing plus eine zentrale Distributionstechnologie.

Die zentrale Distribution – der große Vorteil von Native Advertising

Wurde in der Vergangenheit jede Anzeige einzeln in das Content – Management – System eines Verlages eingespeist, sind wir nun in der Lage Beiträge über einen zentralen Server in mehrere Publikationen gleichzeitig einfließen zu lassen. Dies ermöglicht es Marken ihre Unternehmensbotschaften breit gestreut  zu verbreiten.

Die Inhalte werden dabei optisch nativ an die Seiten angepasst und erleichtern so den Lesefluss  für den Nutzer. Die zentrale Distribution bietet enorme Möglichkeiten des Monitorings und der Erfolgskontrolle.

Während bisher Content noch in jedes Medium einzeln eingebucht werden mussten, bietet Native Advertising eine skalierbare Distributionstechnologie, die Werbetreibenden enorm viel Zeit und Ressourcen sparen kann.

Bis zu drei nativ eingebettete Teaser können getestet werden, um den besten Teaser für eine Kampagne zu selektieren.

Die automatische Anpassung an verschiedene Ausgabeformate, wie Desktop, Tablet oder Smartphone ermöglicht eine zukunftssichere Ausrichtung der Kampagne. Gerade in Anbetracht der zunehmenden Nutzung von mobilem Internet ist dies von zentraler Bedeutung.

Falls Sie Fragen zur Content-Verbeitung auf Online-Plattformen haben oder ein konkretes Angebot benötigen, kontaktieren Sie uns.

Wir beraten Sie sehr gerne!

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Mehr als jeder Zweite liest online Zeitung


52,9 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren nutzen regelmäßig eine Online Zeitung. Damit erreichen Online Zeitungen und die mobilen Angebote der Zeitungen monatlich 36,8 Millionen Menschen. Jede Woche sind das 23,9 Millionen Menschen bzw. 34,4 Prozent der Bevölkerung. Mit 57 Prozent liegen die Männer bei der digitalen Zeitungsnutzung noch knapp vor den Frauen (49 Prozent).

62 Prozent der Unique User leben in einem Haushalt, der über ein monatliches Nettoeinkommen von 2.500 EUR oder mehr verfügt. Dies dokumentiert eine aktuelle Auswertung der ZMG Zeitungs Marketing Gesellschaft. Sie basiert auf den Zahlen der Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (AGOF digital facts 2016-8).

Angebote der Online Zeitung wird intensiv genutzt

Besonders beliebt sind die digitalen Zeitungsangebote bei jungen Menschen. Mit 74 Prozent sind 14- bis 29-Jährige die wichtigste Zielgruppe für die Online Zeitungen. Auch 30- bis 49-Jährige nutzen die online Zeitungsangebote intensiv: 70 Prozent von ihnen greifen monatlich per Rechner, Smartphone oder Tablet auf die Zeitungen im Internet zu.

Zeitungen führen mit einer Reichweite von 36,8 Millionen

Mit monatlich 36,8 Millionen Unique Usern weisen die Zeitungen im Ranking der Internetangebote die höchste Reichweite auf, gefolgt von den regionalen Abozeitungen mit 29,5 Millionen Unique User.

Falls Sie Interesse an Distributionsmöglichkeiten auf Online Tageszeitungsportale haben, kontaktieren Sie uns.

Wir beraten Sie sehr gerne!

Quelle: ZMG / Die Zeitungen

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Materndienst Definition und Bedeutung für die PR-Branche


Materndienst – Bedeutung und Definition

Zur Materndienst Definition blicken wir tief in der Geschichte zurück. Meyers Konversationslexikon von 1892 beschreibt die Stereotypie als das Verfahren, von aus beweglichen Lettern gesetzten Druckseiten vertiefte Formen abzunehmen und vermittelst derselben erhöhte, den Satzseiten genau entsprechende Druckplatten zu gewinnen. Dies ermöglichte jederzeit den Druck neuer Auflagen von den durch sie erzeugten Platten. Das Papierstereotypieverfahren (Mater genannt) ermöglichte sogar die Aufbewahrung der Matrizen, aus denen bei Bedarf Platten gegossen werden konnten.

Materndienst Definition

Woche für Woche bekamen die Zeitungsverlage dicke Mappen voll mit Matern, die sie ausgossen und die Beiträge in ihren Publikationen veröffentlichten. Viele beliebte Themen, wie Autotests, Ratgeberthemen, Urlaub in fernen Ländern etc. füllten die Zeitungen mit aktuellen Beiträgen. Man bedenke, dass viele Zeitungen damals gar keinen Reise- geschweige Motorredakteur hatten. Somit waren Materndienste ein willkommenes Instrument, all diese Themenfelder abzudecken und den Lesern Neues aus aller Welt zu bieten.

In den letzten Jahrzehnten hat sich die Medienlandschaft komplett verändert. Der Begriff Materndienst hat die Zeit aber überlebt – er erlebt geradezu eine Renaissance in der PR-Branche ohne gleichen. Natürlich kommen im digitalen Zeitalter keine Mappen mehr voll mit Papierstereotypien. Materndienst ist heute das Instrument für ressort- und themenorientierte Pressearbeit schlechthin. Tag für Tag werden Zeitungsverlage mit den neuesten Nachrichten aus aller Welt und Ratgeberthemen beliefert. Das fertig umbrochene und druckfähige Material kann sofort in die Seitenherstellungsprogramme der Verlage importiert werden (s. Materndienst). Ob Print- oder Onlinematerndienst, der Materndienst in redaktioneller Aufmachung zählt zu den meist eingesetzten Werbeformen, die von Zeitungslesern und Onlineusern nicht eindeutig als Werbung zugeordnet werden und immer wieder gerne gelesen werden. Die Themen sind geblieben. Urlaub in fernen Ländern, Autotests (wir fahren immer noch nicht elektrisch) und viele Ratgeberthemen rund um Gesundheit und Gesellschaft.

Wenn Sie mehr über die Vorteile eines Materndienst zur Reichweiteverstärkung für Ihre Projekte erfahren möchten, nutzen Sie unser Kontaktformular oder rufen uns einfach an unter der 02634.9574-25.

Wir beraten Sie gerne!