Lexikon

Media-Lexikon - Wichtige Begriffe aus der Medienbranche

Der A/B-Test ist eine Testmethode, um die Reaktionen von Testpersonen auf zwei unterschiedliche Varianten, wie zum Beispiel eines Produkts, einer Webseite, eines Teasers oder auch einer Grafik, zu ermitteln. Der A/B-Test wird auch als Split-Run-Test bezeichnet.

A/B-Tests werden oft zur Messung und Verbesserung der Usability (dt. Nutzerfreundlichkeit) durchgeführt. Häufig handelt es sich nur um geringfügige Änderungen, wie zum Beispiel die Platzierung oder das Layout eines Buttons auf einer Webseite.

Regelmäßiger Bezug eines Zeitungs- oder Zeitschriftentitels, der im Voraus bestellt und bezahlt wird.

Anzahl der Zeitungs- oder Zeitschriftenexemplare, die in wiederkehrenden zeitlichen Abständen an eine feste Leserschaft geliefert werden.

Mit dem Attribut above-the-line (englisch „über der Linie“, Abkürzung „ATL“) versieht man im Marketing die so genannte „klassische“ oder „traditionelle“ Werbung, also die direkt erkennbare Werbung in Printmedien (Zeitungen, Zeitschriften) und im Rundfunk (Radio, Fernsehen) sowie Kino- und Außenwerbung. Sie steht damit im Gegensatz zur Below-the-line-Werbung.

Die Herkunft der Bezeichnung ist unklar. Einem Erklärungsansatz nach rührt sie vom Bildnis der Wasserlinie eines Schiffes her: Alles darüber Befindliche (die „klassische“ Werbung) ist für jedermann leicht erkennbar, das darunter Befindliche hauptsächlich nur für die gezielt Beworbenen. Einem anderen Erklärungsansatz nach wurde zuerst das Budget für klassische Werbemaßnahmen (ATL) geplant. Was unter dem Strich – „below the line“ – noch übrig blieb, konnte für BTL-Maßnahmen verwendet werden.

Der Vorteil der Above-the-line-Werbung liegt darin, dass man mit vergleichsweise wenig organisatorischem Aufwand eine sehr große Zahl von potenziellen Käufern erreichen kann.

Ausprägungen z.B.

Materndienst
Printanzeigen, Prospekte
TV-Werbung
Radio PR
Plakatwerbung
Online PR
Online-Werbeanzeigen (z. B. Bannerschaltungen, Suchmaschinenwerbung)

Ad Impressions sind der messbare Werbemittelkontakt. Sie bezeichnen die Anzahl der von den Nutzern abgerufenen Werbemittel vom Server eines Werbeträgers oder eines anderen Ad Servers.

Alle Mitgliedsverlage des Bundesverbandes Deutscher Anzeigenblätter sind verpflichtet, die von ihnen herausgegebenen Titel der Auflagenkontrolle zu unterziehen. Jeder Verlag meldet vierteljährlich die Ø-Auflage des Quartals. Bundesweit werden rund 800 Wochenblätter mit einer Auflage von 58 Mio. Exemplaren überprüft. Dies entspricht einem Anteil von 70% der Gesamtauflage.

Arbeitskreis Deutscher Marktforschungsinstitute – Interessenvertretung der privatwirtschaftlich organisierten Markt- und Sozialforschungsinstitute in Deutschland.

Adverticle leitet sich von den beiden englischen Worten „Advertisement“ (Werbung) und „Article“ (Artikel) ab und beschreibt Werbeanzeigen in redaktioneller Aufbereitung. Der Adverticle ist bei Anzeigenkunden insofern beliebt, als dass der Leser durch den gewohnten Inhalt reaktionsfreudiger auf die Werbung des Anbieters reagiert. Synonym kann auch der Begriff Advertorial verwendet werden. Es ist presserechtlich festgelegt, dass diese Anzeigen-Sonderform auch als solche kenntlich gemacht werden.

Advertorials, auch PR-Anzeige genannt, sind redaktionell gestaltete Anzeigen. Sie sind im redaktionellen Teil einer Zeitung eingebettet und unterscheiden sich in ihrem Aufbau (Schrift, Layout usw.) kaum vom redaktionellen Umfeld. Advertorials sind durch die Verlage als „Anzeige“ zu kennzeichnen, damit der Leser sie klar vom redaktionellen Teil unterscheiden kann.

Mittlerprovision, Zahlung einer auf das Netto-Einschaltvolumen (der Insertions- bzw. der Streukosten) bezogenen Provision (früher einheitlich in Höhe von 15 %) durch die Medien.

Virtuelles Vertriebssystem der Internetwerbung. Neukunden werden durch Verlinkungen auf Partner-Websites (Affiliates) gewonnen. Klicken Nutzer auf die Links und kaufen online ein, erhalten die Partner eine erfolgsbasierte Vergütung.

Begriff aus der Markt- und Mediaforschung, der die Zielgruppennähe eines Mediums bezeichnet. Diese wird durch den Grad der Übereinstimmung zwischen der Zielgruppe und den Nutzern eines Mediums im Verhältnis zum Anteil der Zielgruppe an der Gesamtbevölkerung gemessen.

In der Mediaplanung und -selektion wird die Affinität durch einen Index präzisiert, der die Zielgruppennähe des Werbemediums beziffert. So bedeutet ein Index von 120, dass der Anteil der Zielgruppe in dem entsprechenden Werbemedium 20 Prozent über ihrem Anteil an der Gesamtbevölkerung liegt.

Der Affinitätsindex ist eine dimensionslose Maßzahl, die dem Mediaplaner bei der Auswahl geeigneter Werbeträger und – Mittel unterstützt. Der Indexwert ist der Zielgruppenanteil an der Nutzerschaft eines Mediums im Verhältnis zum Zielgruppenanteil an der Gesamtbevölkerung.

Bei einem Indexwert von 100 ist das Verhältnis zwischen dem Zielgruppenanteil an der Nutzerschaft eines Mediums im Verhältnis zum Zielgruppenanteil ausgeglichen.

Indexwerte über 100 sind positiv zu bewerten und Werte unter 100 sind negativ zu bewerten.

Je höher der Indexwert, desto größer ist das Verhältnis der Nutzerschaft an der Zielgruppe.

Zusammenschluss führender Online-Vermarkter in Deutschland mit der Zielsetzung Werbung im Internet für Werbetreibende, Agenturen und Nutzer transparent zu machen. Ziel des 2002 gegründeten Zusammenschlusses ist es, unabhängig von Individualinteressen für Transparenz und einheitliche Standards in der Internet- und Onlineforschung zu sorgen. Im Quartalsrhythmus gibt die AGOF die Markt-Media-Studie internet facts für Websites und Belegungseinheiten heraus.

Bezeichnet den Umfang oder Grad, zu dem ein Angebot von der Zielgruppe angenommen wird. Die Akzeptanz kann sich auf eine Marke, eine Werbebotschaft, einen Preis oder ein Werbemedium beziehen.

Das Prinzip, gegen Konjunktur- und Marktentwicklungen (deren wiederkehrende Schwankungen werden Zyklen genannt) zu werben. Antizyklische Werbung setzt ihre Schwerpunkte dann, wenn Konjunktur oder Markt rückläufig sind.

Das Anzeigenäquivalent bezeichnet die Summe, die ein im redaktionellen Teil einer Publikation erschienener Artikel in gleicher Größe als Anzeige gekostet hätte.

Ungewichteter AÄW Print:
[Anzeigenpreis pro Seite in Abhängigkeit von der Farbigkeit des Artikels] x [Größe als Anteil]

Ungewichteter AÄW Hörfunk:
[Anzeigenpreis pro Sekunde] x [Länge des Beitrags]

Gewichteter AÄW:
[AÄW des Artikels] x [inhaltlicher Anteil des Themas am Artikel]

Grundlage für die Berechnung einer Anzeige sind Millimeter und Millimeterpreis. Die Millimeteranzahl ergibt sich aus der Höhe der Anzeige und der Zahl der Spalten, welche die Breite der Anzeige bestimmen. Der Preis für eine Anzeige in einer Zeitung berechnet sich:

Anzeigenpreis = Höhe der Anzeige in Millimeter × Zahl der Spalten × Millimeterpreis.

Soll die Anzeige im Textteil platziert werden, erweitert sich z.B. bei eckfeld- oder blatthohen Anzeigen, die Formel um den Umrechnungsfaktor. (Anzahl der Anzeigenspalten durch Anzahl der Textspalten). Der Umrechnungsfaktor ist in der Anzeigenpreisliste ausgewiesen.

Die Seiten einer Zeitung, auf denen hauptsächlich Anzeigen geschaltet werden. Berichte, Meldungen, Reportagen etc. sind vorwiegend im redaktionellen Teil einer Zeitung zu finden. Anzeigenteil und redaktioneller Teil unterscheiden sich nicht nur inhaltlich, sondern auch hinsichtlich der Anzahl und Breite ihrer Spalten.

Erfasst als Non-Profit-Organisation das Medien-Nutzungsverhalten in Deutschland durch Befragungen. Die jährlich von der AG.MA zu diesem Zweck durchgeführte Untersuchung gilt als eine der größten und gründlichsten Umfrageuntersuchungen in Europa. Mehrmals pro Jahr werden die im Rahmen der Media-Analyse ermittelten Daten veröffentlicht. In der ag.ma sind die 250 wichtigsten Unternehmen der Werbewirtschaft zusammengeschlossen. Ziel dieser Allmedia- Dachorganisation ist es, im Konsens aller Marktpartner Werbeträger der Gattungen TV, Radio, Tageszeitung, Zeitschriften, Kino, Plakat und künftig auch Online-Medien zu erheben.

Verbreitet: Anzahl der verkauften Exemplare zuzüglich der Freiexemplare
Gedruckt: Anzahl der gedruckten Exemplare einer Publikation
Verkauft: Anzahl einer Auflage, die durch Einzelverkauf und Abonnement verkauft wird

Allensbacher Werbeträger-Analyse. Die AWA wird jährlich vom „Institut für Demoskopie“ herausgegeben. In ihr sind Ergebnisse von Untersuchungen über die Reichweite und Zusammensetzung aller klassischen Medien zusammengefasst. Außerdem enthält sie Verbrauchsdaten und Einstellungs- bzw. Verhaltensformen. Die erhobenen Daten stammen aus Mehr-Themen-Umfragen.

Business-to-Consumer-Kommunikation

Hierunter ist die Kommunikation mit dem Endverbraucher zu verstehen. Hier werden die Bereiche Absatzwerbung, Verkaufsförderung und Public Relations (Publikums PR) zugeordnet.

Viele PR- und Marketing-Agenturen ordnen ihre Teams oder ihren Arbeitsschwerpunkt daher nach „Ansprache von Endverbrauchern“ (Business to Consumer) oder nach „Ansprache von Fachleuten“ (Business to Business, kurz B2B).

Region mit hoher Bevölkerungsdichte. In den 13 Nielsen-Ballungsräumen (siehe Nielsen-Gebiete) der Bundesrepublik (Hamburg, Bremen/Bremerhaven, Hannover, Rhein/Ruhr, Rhein/Main, Rhein/Neckar, Stuttgart, Nürnberg, München, Berlin, Leipzig/Halle, Chemnitz/Zwickau, Dresden) leben 41% der Bevölkerung auf nur 13% der Fläche. Auch Umsatz und Konsum vieler Warengruppen konzentrieren sich überdurchschnittlich stark in den Ballungsräumen.

Benennt im Vergleich zur Gesamtzahl der Leser den prozentualen Anteil an Lesern, welche eine bestimmte Veröffentlichung in einer Zeitung wahrgenommen haben.

Der Beachtungswert kann per -> Copytest ermittelt werden.

siehe auch Copytest

Behavioral Targeting setzt auf die Analyse des Surfverhaltens eines Internetnutzers. Hierfür werden zum Beispiel die Klickpfade eines anonymisierten Nutzerprofils analysiert.

Das Maß, in dem ein Name, eine Marke, ein Produkt oder ein sonstiger Sachverhalt bei der Zielgruppe bekannt ist.

Die Marktforschung unterscheidet zwei Varianten:
1. Ungestützter Bekanntheitsgrad: Die befragte Person (er-)kennt die Marke, das Produkt etc. ohne irgendeine Erinnerungshilfe. Das Produkt wird nicht genannt.
2. Gestützter Bekanntheitsgrad: Die befragte Person erhält eine Erinnerungshilfe, indem ihr z.B. verschiedene Markennamen präsentiert werden, aus denen sie die ihr bekannten auswählen soll.

Beweis des Verlags auf Anforderung des Inserenten, dass der Auftrag ausgeführt wurde. Dies kann anhand der kompletten Zeitungsausgabe oder eines Ausschnittes erfolgen.

siehe auch Clipping

Mit Werbemitteln zu belegende Einheit eines oder mehrere Werbeträger.

Eine Belegungseinheit ist die mit Werbemitteln zu belegende Einheit eines oder mehrerer Werbeträger. Dabei können Belegungseinheiten komplette Medienangebote, Teilbereiche von Angeboten oder eine Kombination mehrerer Medienangebote oder deren Teilbereiche darstellen. Jede durch die Vermarkter definierte und ausgewiesene Belegungseinheit muss einzeln belegbar und buchbar sein.

Das Attribut below-the-line (engl. für unter der Linie, Abk. BTL) wird im Marketing für alle so genannten „nicht-klassischen“ Werbe- & Kommunikationsmaßnahmen verwendet. Sie stehen damit im Gegensatz zu den above-the-line-Maßnahmen.

Die Herkunft der Bezeichnung ist unklar. Einem Erklärungsansatz zufolge rührt sie vom Bildnis der Wasserlinie eines Schiffes her: Alles darüber Befindliche (die „klassische“ Werbung) ist für jedermann leicht erkennbar, das darunter Befindliche hauptsächlich nur für die gezielt Beworbenen. Es wird also versucht, mittels unkonventioneller Kommunikationswege und -maßnahmen, die Zielgruppen direkt und persönlich anzusprechen. Darum wird below-the-line-Kommunikation meist vom Konsumenten nicht direkt als Werbemaßnahme wahrgenommen.

Einem anderen Erklärungsansatz zufolge wird bei Kommunikationskampagnen oft zuerst das Budget für klassische Werbemaßnahmen (ATL) geplant. Was unter dem Strich – „below the line“ – noch übrig bleibt, kann dann für nicht-klassische BTL-Maßnahmen verwendet werden.

Ausprägungen: z.B.
Ambient Media
Sponsoring
jegliche Form des Direktmarketing
Guerilla-Marketing

Below-the-line-Werbung gilt insgesamt als direkter, persönlicher und zielgruppenspezifischer. Der Kontakt zwischen Werbendem und Beworbenem ist enger, und meist gibt es weitaus bessere Rückmeldungen über den Erfolg der Maßnahmen, sowohl insgesamt als auch auf die einzelne Person bezogen.

Neben dem -> Rheinischen und -> Nordischen Format eines der drei gebräuchlichsten
Formate für Zeitungsseiten mit einer Seitenhöhe von ca. 470 mm und einer Breite von 315 mm

(-> Satzspiegel 430 mm hoch, 282 mm breit).

siehe auch Rheinisches Format / Nordisches Format

In einem Werbemedium unterscheidet man Satzspiegelanzeigen und Anzeigen im Anschnitt. Satzspiegelanzeigen werden innerhalb des Satzspiegels platziert. Anzeigen im Anschnitt reichen genau bis zum Formatrand des Mediums. Damit beim Schneiden des Mediums keine weißen Kanten entstehen, muss die Anzeige über die Formatgrenze des Mediums hinaus angelegt werden. Der Bereich, der über das reine Format hinausgeht, wird Beschnittzugabe genannt. Die Anzeige liegt dann „im Anschnitt“.

Veröffentlichungsformat, das unabhängig von seiner Höhe die gesamte Breite des Satzspiegels ausnutzt.

siehe auch Satzspiegel

Veröffentlichungsformat, das unabhängig von seiner Breite (Spaltenzahl) die gesamte Höhe des Satzspiegels ausnutzt.

siehe auch Satzspiegel

Anzahl der Personen, die von einer Werbeträger-Kombination mindestens einmal erreicht werden. Dabei werden im Gegensatz zur Netto-Reichweite Doppel- und Mehrfachkontakte nicht herausgerechnet.
Die Bruttoreichweite ist die Kontaktsumme, also die Summe aller erzielten Kontakte oder Kontaktchancen von Personen mit einem Medium. Sie wird in Millionen oder Prozent ausgewiesen.

Jede Druckfarbe außer Schwarz. Grundfarben sind Gelb (HKS 3), Rot (HKS 25) und Blau (HKS 47). Diese Farben können nebeneinander (Schmuckfarben) und übereinander (Mehrfarbendruck) gedruckt werden. Durch Übereinanderdruck wie durch Aufrasterung (Raster) werden unterschiedliche Farbtönungen erzielt. Schmuckfarben werden überwiegend nach dem HKS-Fächer angegeben.

Organisationsverband der deutschen Anzeigenblätter.

Maßeinheit im typographischen Punktsystem: Ein Cicero entspricht 12 Punkt als häufig benutzte Schriftgröße für die erste Zeile bei Fließsatzanzeigen. Der Großbuchstabe ist 4,5 mm hoch.

Die Click-Through-Rate (dt. Klickrate oder Durchklickrate) ist auch unter dem Begriff Click Rate bekannt und wird mit CTR abgekürzt. Sie ist der prozentuale Anteil der Klicks auf ein Werbemittel im Verhältnis zu der Anzahl der Werbemitteleinblendung.

Clipping (Ausschnittbeleg) nennt man das greifbare Ergebnis erfolgreicher Pressearbeit, also den „Ausschnitt“ eines Artikels oder Beitrags. In der professionellen Medienbeobachtung wird die Medienresonanz durch den Originalartikel dokumentiert. Informationen über Mediengattung, Titel, Erscheinungsdatum, Auflage ergänzen den Artikel.

siehe auch Belegexemplar

Content Marketing ist eine Marketingtechnik, die mit informierenden, beratenden und unterhaltenden Inhalten die Zielgruppe ansprechen soll, um sie vom eigenen Unternehmen und seinem Leistungsangebot oder einer eigenen Marke zu überzeugen und sie als Kunden zu gewinnen oder zu halten.

Im Gegensatz zu werbenden Techniken wie Anzeigen, Bannern oder Werbespots stellen die Inhalte des Content-Marketings nicht die positive Darstellung des eigenen Unternehmens mit seinen Produkten in den Mittelpunkt, sondern bieten nützliche Informationen, weiterbringendes Wissen oder Unterhaltung. Content Marketing orientiert sich in der Ansprache und der Thematik an Fachpresse-, Beratungs- und Unterhaltungspublikationen. Seine Ziele erreicht das Content Marketing, indem es den Inhaltsproduzenten als Experten, Berater und Entertainer profiliert, der Kompetenzen, Know-how und Wertversprechen durch den Inhalt demonstriert, statt sie nur zu behaupten.

Informierender oder unterhaltender Mehrwert mit inhaltlicher wie formaler Qualität, welcher der Zielgruppe an relevanten Touchpoints zur Verfügung gestellt wird, stellt die Rahmenbedingungen für Content Seeding dar. Dabei geht es um eine Verbreitung von einzigartigen Inhalten, welche der Zielgruppe einen unterhaltsamen oder informativen Mehrwert bieten. Zugleich sollte der Content so gestaltet sein, dass Multiplikatoren sie gerne aus eigener Motivation weiterverbreiten möchten.

Der Copytest ist ein Testverfahren, bei dem durch Vorlage einer Zeitung, Zeitschrift oder Anzeige der Wiedererkennungswert, Daten über die Nutzung und Beurteilung von Anzeigen in Zeitungen oder Zeitschriften erhoben werden.

Corporate Communications beinhaltet die Art des Unternehmens, nach außen zu kommunizieren: seine Öffentlichkeitsarbeit (Public Relations), Werbung, Marketing, Verkaufsförderung.

siehe auch Pressedienst / Themendienst

Mithilfe des Cross-Media-Marketing verteilen Unternehmen, Dienstleister u.A. ihre gesamte Marketingaktivität auf verschiedene On- und Offline-Kanäle, um relevante Zielgruppen zu erreichen. Dabei bieten sich zahlreiche Möglichkeiten, um in individuell auf die jeweiligen Anforderungen abgestimmten Kombinationen/Kampagnen die höchste Verbreitung zu erlangen und entsprechende Effekte zu erzielen: TV-Werbung, On- und Offline-Presseverteiler, Anzeigenschaltung in Printmedien, Platzierung von Fachartikeln, Suchmaschinenoptimierung etc.

Unter Cross-Media-Publishing (CMP) versteht man den parallelen Einsatz unterschiedlicher Werbemedien. Dabei geht es um die parallele Veröffentlichung von Inhalten in mehreren Medienformen. z.B. Kombinierte PR in Print/Online/Radio

Crossmedia beschreibt den Versuch, zentrale Inhalte (z.B. Produktinformationen) über verschiedene Medien zu kommunizieren. Diese können miteinander synergetisch verknüpft werden, auch wenn unterschiedlichen Medien verschiedene Darstellungsweisen verlangen (beispielsweise Print und Hörfunk).

Zuweilen wird der Begriff Spitzmarke auch synonym zu Dachzeile verwendet: ein kurzes Stichwort noch vor dem eigentlichen Titel, das die Meldung grob thematisch einsortiert.

siehe auch Spitzmarke

Unterschieden werden nichtgenerische (= neutrale) und generische Datenformate.

Nichtgenerische, neutrale Formate bestehen aus umgerechneten Daten, die aus dem Layoutprogramm in ein -> EPS (eingekapseltes PostScript) umgerechnet wurden und vom Empfänger nicht mehr verändert werden können.

Generische Daten entstehen in Layoutprogrammen (z.B. Quark XPress, Corel Draw, FreeHand etc.). Sie können im Verlag noch verändert werden, wobei allerdings auch Fehler auftreten können (z.B. bei unterschiedlichen Programmversionen).

Redaktionsschluss. Letzter Termin, um Beiträge unterzubringen, bevor die Zeitung gedruckt wird.

Bevölkerungsstatistik – Demographische Merkmale die Bevölkerung oder eine Bevölkerungsgruppe nach sozialen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten ( z. B. nach Geschlecht, Alter, Familienstand, Einkommen, Haushaltsgröße).

Druckunterlagen, die elektronisch auf Datenträgern oder per Datenfernübertragung einem Verlag angeliefert werden.

Auch Fahnenabzug genannt: zur Korrektur bestimmte Kopie eines Artikels (PR-Beitrag).

Relation zwischen Anteil der Berichte, die durch das Unternehmen selbst gesteuert (z.B. durch Pressemitteilungen) sind und dem Anteil, den die Medien von sich aus aufgegriffen haben.

bezeichnet die Menge eines geschriebenen Textes, gemessen an den Spalten, die er füllt.

Als Emendation (von lat. emendatio = Verbesserung) wird in der Editionsphilologie die Korrektur von Fehlern in Texten durch einen Herausgeber bezeichnet.

Feature: Journalistische Form (Textsorte), bei der nachrichtliche Mitteilungen mit Interviewzitaten und kommentierenden Elementen in lebendiger und anschaulicher Weise verbunden sind.

Als Fließtext, schweizerisch auch Lauftext, bezeichnet man im Schriftsatz durchgängigen Text, soweit dieser in einem Stück und ohne Unterbrechungen durch Absätze, Überschriften, Abbildungen, Fußnoten und Ähnliches gesetzt wird. Er macht in der Regel zwar den größten Teil aus, sollte aber nicht mit dem Mengentext gleichgesetzt werden.

Im Fließtextsatz „fließt“ der Text von einer gefüllten Zeile in die nächste, der Zeilenumbruch ergibt sich aus der zur Verfügung stehenden Satzspiegelbreite und nicht aus inhaltlichen oder gestalterischen Gesichtspunkten. Üblicherweise wird dabei eine Worttrennung am Zeilenende vorgenommen.

Als Format bezeichnet man die Größe einer Anzeige, die sich nach Spaltenzahl und Höhe berechnet.

Beim Zeitungsseiten-Format unterscheidet man drei gebräuchliche Formate:
Berliner Format          (470 mm hoch, 315 mm breit)
Nordisches Format    (570 mm hoch, 400 mm breit)
Rheinisches Format   (510 mm hoch, 350 mm breit)

siehe auch Berliner Format / Nordisches Format / Rheinisches Format

Die generische PR bezeichnet PR- und Öffentlichkeitsarbeit, die nicht speziell für ein Produkt oder eine Marke, sondern für ein bestimmtes Themenfeld verbreitet wird. (z.B. zur Positionierung von bestimmten Botschaften und Dienstleistungen für die zunächst ein grundlegendes Verständnis des Sachverhalts notwendig ist).

Geomarketing widmet sich den räumlichen (geografischen) Aspekten im Marketing und ergänzt die Bereiche der klassischen Mediaplanung um die regionale Ausrichtung. Dabei kann die gezielte Informationsverbreitung in Standorten (z.B. von Filialnetzen, Vertriebsgebieten, Verfügbarkeit von Produkten im Handel) eine ebenso wichtige Rolle wie die gezielte Erschließung neuer Absatzmärkte.

Der Gestaltungsraster (in der Praxis oft das Gestaltungsraster), auch der typografische Raster oder Rastersystem genannt, ist ein Ordnungssystem in der visuellen Kommunikation, das als Hilfskonstruktion die Organisation von grafischen Elementen auf einer Fläche oder in einem Raum erleichtert. Gestaltungsaufgaben, in denen der Raster Anwendung findet, sind meist typografischer Art.

Gesellschaft für Konsumforschung in Nürnberg. Betätigt sich hauptsächlich in der Panelforschung für Konsumgüterbereiche und für das Fernsehen (GfK-Meter). Der Tabellenband Basiszahlen zur Berechnung regionaler Absatzkennziffern enthält die von der GfK errechneten Kaufkraft- und Umsatzkennziffern.

Das Maß, in dem der Empfänger den von einem Werbeträger vermittelten Informationen glaubt. Die verschiedenen Werbeträgertypen weisen in ihrer Glaubwürdigkeit Unterschiede auf.

Der GRP entspricht der Brutto-Reichweite in Prozent und ist ein Maß für den Werbedruck.

1 GRP z.B. bedeutet, dass die Kontaktsumme einem Prozent der Zielgruppengröße entspricht.

Preis für 1 Spalte, 1 mm hoch. Der Grundpreis für fest eingebuchte Plätze in Zeitungen (Anzeigenteil oder Textteil) ist unterschiedlich hoch.

Alle Personen oder Haushalte, aus denen eine Stichprobe gezogen wird und die durch diese Stichprobe repräsentiert werden.

Beispiel: Alle Personen ab 14 Jahren, die in Privathaushalten leben, bilden eine Grundgesamtheit.

Guerilla PR ist eine PR- und/oder Marketingform, die auf Überraschungseffekte setzt, um die Unverwechselbarkeit und Originalität eines Produkts oder einer Marke in außergewöhnlicher Form hervorzuheben. Er leitet sich aus dem Kriegsbegriff ab und gewinnt in der Kommunikation immer mehr an Bedeutung. Mitunter kleine Budgets werden durch kreative, effiziente aber dafür umso spektakulärere Veröffentlichungen kompensiert.

Gruppierungsmerkmale von Zeitungen, die zu einer zentralen Redaktion zugeordnet werden können.

PR- und Öffentlichkeitsarbeit für Kunden aus der Gesundheitsbranche, also Kliniken, Rehakliniken, pharmazeutische Unternehmen, Krankenkassen, Fachvereinigungen und -verbände.

Innerhalb einer Ø-lichen Stunde muss die Person, die als Hörer gilt Kontakt mit einer Hörfunksendung gehabt haben. Hierbei ist nicht entscheidend, ob Werbefunk oder sonstiges Programm gehört wird. Abgefragt werden Hörzeiten von 5.00 Uhr-24.00 Uhr.

auch Audio-Materndienst genannt. Das Aufgabenfeld eines Hörfunkdienstes zielt darauf ab, Sender für bestimmte Themen, Unternehmen, Produkte oder Dienstleistungen zu sensibilisieren. So können etwa professionell gestaltete Radiobeiträge die Chance erhöhen, dass im gewünschten Sinne über Produkte oder Dienstleistungen berichtet wird. Für eine erfolgreiche Hörfunk-PR braucht es fundierte Kenntnisse der Radiolandschaft, den journalistischen Arbeitsablauf sowie die Pflege (persönlicher) Kontakte zu den relevanten Sendervertretern.

Eine Hörfunksendung, auch Radiosendung genannt, ist eine Sendung, die von öffentlich-rechtlichen, privaten, freien oder staatlichen Sendern produziert und über terrestrische Sendeanlagen, Satellit, Kabel oder Livestream verbreitet wird. Da es sich bei Hörfunksendungen oft um regelmäßige Ereignisse handelt, liegen für die einzelnen Sender Programmschemata vor, aus denen hervorgeht, wann bestimmte Sendungen angeboten werden.

Internet-PR (auch Online-PR genannt) ist ein Teilbereich der Public Relations. Das World Wide Web ermöglicht es, von einer möglichst breiten Zielgruppe wahrgenommen zu werden. Eine der Hauptaufgaben von Online-PR ist daher das Bereitstellen von Informationen, die für die jeweilige Bezugsgruppe (Journalisten, Investoren, Partner, potenzielle Kunden etc.) relevant sind. Das Internet wird so zum Distributionskanal, um Presseinformationen, Fachbeiträge, Artikel etc. kostengünstig und weitreichend zu verbreiten. Internet-PR ermöglicht die schnelle Information. Die entsprechenden Maßnahmen können zur Erhöhung des Bekanntheitsgrades, des Images sowie des Page-Rankings und zur Kundenbindung etc. beitragen.

Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V. – liefert Werbungtreibenden eine objektiv vergleichbare Information über Auflage und Verbreitung der Printmedien. Die IVW stellt aktuell für fast alle Werbeträger valide Daten zur Leistungskontrolle zur Verfügung.

Werbemaßnahmen, die nicht spontan und sporadisch realisiert, sondern aufgrund einer Werbekonzeption und meist längerfristig durchgeführt werden.

Hiermit sind diverse Vorschriften gemeint, wie redaktionell gestaltete, entgeltliche Einschaltungen in Massenmedien zu kennzeichnen sind. z.B. die

ZAW-Richtlinien redaktionell gestaltete Anzeigen

Anzeigen in Druckschriften (z. B. Zeitungen und Zeitschriften), die wie redaktionelle Mitteilungen gestaltet sind und nicht erkennen lassen, dass sie gegen Entgelt abgedruckt sind, erwecken beim unvoreingenommenen Leser den Eindruck unabhängiger redaktioneller Berichterstattung, während sie in Wirklichkeit Anzeigen darstellen. Wegen ihres irreführenden Charakters verstoßen sie gegen die Grundsätze lauterer Werbung und gefährden das Ansehen und die Unabhängigkeit der redaktionellen Arbeit; sie sind daher auch presserechtlich untersagt. Wahrheit und Klarheit der Werbung fordern die klare Unterscheidbarkeit von redaktionellem Text und Werbung.

Ein Inhalt, der durch die PR-Maßnahme maßgeblich transportiert werden soll und externe Adressaten erreichen müssen.

Die Chance, die ein Inserent hat, über die von ihm zum Beispiel in Zeitungen geschalteten Anzeigen in Kontakt mit Lesern zu kommen. Mediatechnisch ist der Werbekontakt dann erreicht, wenn die dafür definierten Bedingungen erfüllt sind und die Person als Seher, Hörer, Leser oder allgemein als Nutzer betrachtet werden kann. Die Zahl dieser Chancen wird bestimmt von der Zahl der geschalteten Anzeigen, von der Reichweite pro Ausgabe und von der Kumulation der Reichweite.

Kontaktdosis gibt die Anzahl von Kontakten wieder, die innerhalb eines Werbezeitraumes bei jeder Person der Zielgruppe anfallen soll. Die Entscheidung über die Höhe der Kontaktdosis ist von vielen Faktoren abhängig, wie z.B. Komplexität der Werbeaussage, Konkurrenzsituation, Werbezeitraum, Mediamix etc.

Schlüsselbegriffe der Mediaforschung. Jede noch so flüchtige Berührung einer Person oder eines Haushalts mit einem Werbeträger oder einem Werbemittel. Kontakthäufigkeit beschreibt die Zahl der Kontakte, die ein Leser, Seher oder Hörer mit dem betreffenden Medium oder einer Media-Kombination hat. Statistisch betrachtet ein Erwartungswert, da aus Nutzungswahrscheinlichkeiten berechnet.

Kopfblatt heißen Lokalzeitungen, die den überregionalen Mantel vom Hauptblatt des Verlages, meist einer Regionalzeitung, beziehen und nur den Lokalteil selbst produzieren. Der Name stammt vom Zeitungskopf, der zumeist typografisch herausgehobenen Titelgestaltung, da sich die Titelseiten der angeschlossenen Blätter zumeist nur durch den eigenen Kopf unterscheiden.

Durch die Lokalberichterstattung erreicht die Zeitung eine hohe Leserbindung auch in Gebieten, für die sich eine eigene Redaktion zu überregionalen Themen nicht rentiert.

Verbesserungen oder Änderungen, z.B. bei Druckwerken. Zu unterscheiden sind Autorkorrektur (honorarpflichtige Änderungen) und Fehlerkorrektur (kostenlose Beseitigung von Mängeln).

Bei Korrektur von Texten kann man unterscheiden zwischen inhaltlichen Änderungen (siehe redigieren) und formalen Änderungen (Korrektorat). Korrekturen von Fehlern in Texten durch einen Herausgeber werden als Emendation bezeichnet.

Leser-Analyse-Entscheidungsträger (LAE) in Wirtschaft und Verwaltung. Die Leseranalyse wird in Zusammenarbeit mit den Verlagen etwa alle drei Jahre durchgeführt. Sie untersucht in Bezug auf ausgewählte Werbeträger das Nutzungsverhalten von Führungskräften in wirtschaftlichen und staatlichen Institutionen. Zu den erhobenen Medien zählen Wirtschafts- und Wissenschaftspresse, aktuelle Magazine, überregionale Tageszeitungen sowie Wochenzeitungen.

Der Lead-Stil ist eine journalistische Ausdrucksform und bezeichnet die Kombination aus Informationsschlagzeile, Untertitel, Vorspann und Bericht. Er wird üblicherweise in der Zeitung benutzt. Eher bekannt ist der Lead (Vorspann), der gemäß dem Prinzip der umgekehrten Pyramide die Funktion der Zusammenfassung des Nachrichteninhalts übernimmt.

Beispiel:

== Informationsschlagzeile ==
Untertitel
Vorspann
Bericht

Als Layout (wörtlich: das Ausgelegte, engl. für „Plan, Entwurf, Anlage“, sinngemäß mit „Gestaltung“ zu übersetzen) bezeichnet man das detaillierte Sichtbarmachen eines gedanklichen Bildes im Sinne eines tatsächlichen Entwurfs, meist dem einer Drucksache. Die Visualisierung vermittelt dem Gestalter und dem Auftraggeber einen Eindruck über die Form der späteren Ausführung und dient damit als verbindliche Entscheidungsgrundlage für die weitere Ausführung. Die enthaltenen Texte müssen nicht dem späteren Original entsprechen (Füll- oder Blindtext).

Als Leitmedium bezeichnet man in der Publizistik- und Medienwissenschaft ein spezifisches dominierendes Einzelmedium in einer bestimmten historischen Phase der Medienentwicklung, welchem „eine Hauptfunktion in der Konstitution gesellschaftlicher Kommunikation und von Öffentlichkeit zukommt“.

Gesamte Zeit, die jemand in einer Zeitung oder Zeitschrift liest oder blättert, auch in mehreren Lesevorgänge. Die durchschnittliche Lesedauer bei regionalen Abozeitungen beträgt rund 40 Minuten pro Ausgabe (Zeitungsqualitäten ZMG).

Anzahl der Ausgaben einer Zeitung oder Zeitschrift, die eine Person innerhalb eines bestimmten Zeitraums liest. Aus den Angaben zur Lesehäufigkeit ergeben sich Erkenntnisse zur Kumulation von Leserschaften. Oder die Anzahl der Lesevorgänge, die ein Leser der Zeitung innerhalb des Erscheinungsintervalls hat.

Leserschaft einer durchschnittlichen Ausgabe einer Zeitung / Zeitschrift. Der LpA wird aufgrund der Nutzungswahrscheinlichkeit errechnet.

Der Leser pro Ausgabe (LpA) ist ein zentraler Begriff der Printmedienforschung. Der LpA ist ein Maß für die durchschnittliche Größe einer Zeitschriften- oder Zeitungsleserschaft, also der Reichweite. Die Größe des LpA wird in der Mediapraxis auch als Reichweite eines Titels bezeichnet. Die Größe des LpA wird durch den Leser pro Nummer (LpN) bestimmt. Während dieser durch direkte Abfrage als Leser im Erscheinungsintervall erhoben wird, wird der LpA aus der Lesefrequenz und aus den LpN-Angaben gebildet. Rechnerisch ist der LpA die durchschnittliche Nutzungswahrscheinlichkeit (= p-Wert) eines Titels multipliziert mit 100. Beispiel: ein durchschnittlicher p-Wert von 0,175 entspricht einer Reichweite von 17,5 %.
Neu seit 2015: LpA brutto = KpA (Kontakt pro Ausgabe)

Der Leser pro Exemplar ist das Verhältnis von Reichweite zu Auflage. Er gibt an, wie viele Personen im Durchschnitt ein Exemplar des jeweiligen Titels lesen.

Der Leser pro Nummer ist die Gesamtzahl der ermittelten Leser einer Zeitung oder Zeitschrift, d.h. die Gesamtzahl derjenigen Personen, die angeben, dass sie eine Ausgabe einer Zeitung oder Zeitschrift innerhalb des letzten Erscheinungsintervalls gelesen oder durchgeblättert haben (z.B. bei wöchentlichen Zeitschriften innerhalb der letzten sieben Tage). Für Mediaplanungszwecke wird der LpN in den Leser pro Ausgabe (LpA) umgewandelt.

Werbemittelkontaktchance der Pressemedien. Er bemisst die Anzahl der Personen, die eine durchschnittliche werbungführende Seite in einer durchschnittlichen Ausgabe eines Werbeträgers gesehen haben (mindestens kurzer Blickkontakt). Eine Seite gilt als werbungführend, wenn mindestens 25 % ihrer Fläche mit Werbung gefüllt sind. Seiten mit Rubrikanzeigen in Zeitungen bleiben unberücksichtigt. Die Nutzung von Anzeigenseiten wird nicht im Reichweiteninterview der ma erhoben, sondern in Parallelbefragungen, deren Werte anschließend in die ma übertragen werden. Hierbei handelt es sich um Copytest-Erhebungen mit ausgewählten Titeln, die jeweils prototypisch für ähnliche Titel sind.

Neu seit 2015: Der LpwS wird nun mittels MediaScan erhoben. Gegenüber dem bisherigen Vorgehen per Copytest hat dies den Vorteil, dass die Ermittlung des Anteils aufgeschlagener Seiten unmittelbar im Anschluss an den Nutzungsvorgang erfolgt. Auch die Außer-Haus-Nutzungsvorgänge werden auf diese Weise besser abgebildet.
zusätzlicher Leistungswert: LpwS brutto = KpwS (Kontakt pro werbungführender Seite)

Misst, wie stark sich die Leser mit einer Zeitung verbunden fühlen. Die Leser-Blatt-Bindung lässt sich z.B. durch die Frage ermitteln, auf welchen Zeitungstitel die jeweilige Person am wenigsten verzichten würde.

Die Zusammensetzung der Leserschaft einer Zeitung oder Zeitschrift, gegliedert nach demografischen oder psychologischen Merkmalen oder Typen.

Lokaljournalismus ist jener Teilbereich des Journalismus, der für die lokalen Themen zuständig ist. Lokaljournalisten kümmern sich um die Meldungen aus Politik, Kultur und Sport, die für ihre Region von besonderer Bedeutung sind.

Lokaljournalismus bei Zeitungen, Radio und Fernsehen
Bei den Zeitungen in Deutschland sind etwa 60 Prozent der Redakteure Lokaljournalisten. Beim Fernsehen (etwa 8 Prozent) und beim Hörfunk (etwa 10 Prozent) sind dies deutlich weniger. Bei Anzeigenblättern arbeiten fast ausschließlich Lokaljournalisten, allerdings sind diese Zeitungen selten in klassische Ressorts gegliedert.

Nicht jede Zeitung, TV- oder Radiostation hat ein Ressort, das dezidiert „Lokales“‘ genannt wird. Die Arbeit der Lokaljournalisten fällt dort oft in andere Bereiche, wie Chronik oder Politik.

Größere Medien- und Verlagshäuser haben lokale Redaktionen in den wichtigsten Städten des jeweiligen Landes. Die Mitarbeiter sind häufig Lokaljournalisten mit Festanstellung. Des Weiteren gibt es eigenständige Lokalzeitungen, die vorrangig über Ereignisse in einem kleineren Gebiet oder einer Stadt berichten.

Der redaktionelle Teil der Zeitung, der aus dem örtlichen Umkreis der Leserschaft (Stadt, Landkreis) berichtet.

Basis-Untersuchung für die Print-Mediaplanung sowie zur Darstellung von repräsentativen Leserschaftsdaten. Die ma Pressemedien erscheint halbjährlich und ist als „Werbewährung“ für Print-Leistungsdaten von allen Unternehmen der Branche akzeptiert.

Reichweitenforschung für den Hörfunk. Auf Basis von rund 60.000 CATI-Interviews aus 2 Wellen werden Hörerschaften und Zielgruppenmerkmale für öffentlich-rechtliche und private Sender/Kombinationen veröffentlicht. Ausweisung von Weitestem Hörerkreis, Hörer pro Tag, Hörer pro Ø-liche Stunde und Einzelstundenreichweiten.

Bezeichnung für Fehldrucke von Zeitungen und Zeitschriften, die in der Anlaufphase der Druckmaschinen entstehen. Die Makulatur wird vernichtet und gelangt nicht zur Auslieferung.

siehe Mantelseiten

Die Mantelredaktion ist entsprechend für überregionale Themen in Regionalzeitungen verantwortlich. Früher gab es nahezu ausschließlich Vollredaktionen, die alle Beiträge für ihre Publikation selbst geschrieben und erstellt haben. Viele Regional- und Lokalzeitungen haben heute nur noch eine eigene Lokalredaktion, jedoch keine Vollredaktion mehr. Das heißt, sie bedienen sich für die weiteren Ressorts außerhalb des Lokalressorts der Mantelredaktionen.

Dieser Trend begann während der Konzentrationswelle in den 1980er-Jahren. Meist versorgen Mantelredaktionen mehrere Kopfblätter aus sogenannten Zeitungsverbünden (Zusammenschluss mehrerer Zeitungen) mit den Ressorts Politik, Wirtschaft, Feuilleton und Sport. Überregionale Zeitungen, die ihre eigenen Vollredaktionen betreiben, bezeichnet man als publizistische Einheiten.

Der Mantel („Mantelteil“) ist der überregionale Teil einer Regionalzeitung. Er besteht in der Regel aus der Titelseite, Politik, Wirtschaftsnachrichten, überregionalem Feuilleton und Sport sowie gelegentlich Meinungsseiten.
Regional- oder Lokalzeitungen lassen sich die Mantelseiten häufig zuliefern. Gerade kleine Lokalblätter sind häufig finanziell und personell nicht in der Lage, eine so genannte „Vollzeitung“ zu produzieren. Da der Schwerpunkt dieser Blätter auf ihrem Lokalteil liegt, beziehen sie den überregionalen Teil von einer anderen, meist größeren und überregional erscheinenden Zeitung oder betreiben zusammen mit anderen Zeitungen eine gemeinsame Mantelredaktion.

Ebenso ist es üblich, dass verschiedene kleinere Blätter aus demselben Verlagshaus mit den gleichen Mantelseiten erscheinen. Durch die Praxis, solche Mantelseiten einzukaufen, kommt es vor, dass selbst konkurrierende Lokalzeitungen zu einem Großteil inhaltlich identisch sind. Ein Gutteil des Mantels besteht meist aus Meldungen der großen Nachrichtenagenturen oder Korrespondentenberichten.

Markenbekanntheit. Anteil der Personen innerhalb einer Zielgruppe, die eine bestimmte Marke kennen. Man unterscheidet zwischen gestützter Erhebung (Vorgabe einer Markenliste) und ungestützter Erhebung (ohne Vorgabe).

Materndienst Definition: Der Begriff Mater (lat. Mutter) stammt aus der Zeitungsproduktion. Eine Druckplatte wurde mit einer Papiermasse überzogen. Ausgetrocknet konnte diese Pappe wiederum als Druckvorlage verwendet werden. Man goss sie dazu mit Blei aus und erhielt eine Kopie des Originals. Der damalige Vorteil: die leichte Mater ließ sich per Post verschicken. Anfang des 20. Jahrhunderts lebten viele Lokalzeitungen von den Materndiensten. Denn nur so konnten die kleinen Verlage ihren Lesern auch Themen bieten, die über die Regionalberichterstattung hinaus gingen.

Die historischen Matern haben sich zum effektiven Marketingwerkzeug gemausert – besonders für kleine und mittlere Budgets.

Mit technisch druckreifen Artikelvorlagen bringen heute Materndienste die PR-Botschaften ihrer Kunden geschickt in zahlreichen Publikationen unter.

Materndienste werden immer häufiger als unterstützendes Element zur Verbreitung von Produktnews und Ratgeberthemen von deutschen Unternehmen eingesetzt. In Zeiten immer größeren Konkurrenzkampfes der Unternehmen auf den Schreibtischen der Redaktionen erlebt der Materndienst eine Renaissance.

Online Materndienst / Online Themendienst / Materndienst digital

Onlinepublikationen in Tageszeitungen sind ein effektiver und kostengünstiger Weg, Produkte und Dienstleistungen bekannt zu machen. Anders als periodisch erscheinende Printmedien haben Online-Materndienste in der Regel sehr kurze Vorlaufzeiten. Somit können PR-Beiträge gegenüber einer Print-Veröffentlichung bis zu sechs Wochen schneller kommuniziert werden.

Als Instrument der Öffentlichkeitsarbeit (auch: Public Relations oder kurz PR) umfasst Pressearbeit die Bereitstellung von Informationen für die Presse, die Nutzung von elektronischen Medien für die gezielte Platzierung eigener Botschaften sowie die Herstellung und Verbreitung von Medienerzeugnissen.
Bezieht sich die Arbeit auch auf Hörfunk, Fernsehen und Internet, spricht man von Medienarbeit (engl. media relations).

siehe auch Pressearbeit

Im Unterschied zur PR- oder Werbeagentur eine Agentur, die sich auf die Beratung in der Werbeträgerauswahl sowie auf Mediaplanung und Abwicklung spezialisiert.

Gemeinsamer Einsatz unterschiedlicher Mediagattungen (z. B. Zeitschriften und Fernsehen) einer Werbekampagne. Als strategischer Begriff der Mediaplanung beinhaltet Media-Mix neben dem Grundgedanken des Kombinierens auch die Annahme, dass sich unterschiedliche Medien in ihrer Wirkung ergänzen.

Mediadaten werden meist von Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen in regelmäßigen Abständen herausgegeben und enthalten nähere Informationen über einzelne, vom Verlag veröffentlichte Printmedien. Dazu gehören Angaben über die Erscheinungsweise und Erscheinungstermine, Anzeigenpreise und –konditionen, Details zum Druckverfahren, Angaben über die Reichweite und das Verbreitungsgebiet des Mediums sowie redaktionelle Themenpläne.

Zusätzlich zum konkreten praktischen Nutzen, wie etwa der Bekanntgabe von Schlussterminen, sollen die Mediadaten auch als Anreiz und Entscheidungshilfe für Werbungtreibende und Werbungsmittler (Werbe- und Mediaagenturen) dienen, um in den jeweiligen Zeitungen oder Zeitschriften Anzeigen bzw. Annoncen zu schalten. Zusätzlich lässt sich anhand der Themenpläne recherchieren, welcher thematische Bezug in den kommenden Ausgaben eines Printmediums geplant ist. (Auf dieser Grundlage können beispielsweise freie Journalisten einzelnen Verlagen ihre Artikel anbieten.)

Im Zeitalter des Internets werden Mediadaten auch zunehmend für Internet-Seiten veröffentlicht. Sie enthalten dann unter anderem Informationen über Seitenaufrufe und Nutzerprofile.

bezeichnet den Planungsprozess zur Nutzung von Medien (Print, Hörfunk, Fernsehen usw.) für Werbezwecke. Mediaplanung ist notwenig, um Botschaften möglichst genau auf bestimmte Zielgruppen und deren Medien zu fokussieren und damit den Werbeeffekt zu maximieren. Im Vorfeld einer Kampagne wird daher eine Mediaplanung durchgeführt, bei der neben der Festlegung der zum Einsatz kommenden Medien auch der jeweilige Einsatzzeitpunkt geplant wird.

Als Instrument der Öffentlichkeitsarbeit (auch: Public Relations oder kurz PR) umfasst Pressearbeit die Bereitstellung von Informationen für die Presse, die Nutzung von elektronischen Medien für die gezielte Platzierung eigener Botschaften sowie die Herstellung und Verbreitung von Medienerzeugnissen.
Bezieht sich die Arbeit auch auf Hörfunk, Fernsehen und Internet, spricht man von Medienarbeit (engl. media relations).

siehe auch Pressearbeit

Medienbeobachtung ist eine Dienstleistung für Öffentlichkeitsarbeit (Public Relations). Sie dokumentiert die Präsenz von Suchbegriffen oder Themen in einem möglichst repräsentativen Mediensample. Damit können Kommunikationsziele kontrolliert und Veränderungen in der öffentlichen Meinung rechtzeitig erkannt werden.

siehe auch Clipping

Ein Mediendienst ist ein Informations- und Kommunikationsdienst, der verschiedene Informationen mediengerecht aufbereitet und zur Nutzung bereit stellt. Informationen können dabei in Form von Texten, Bildern oder Tondokumenten kommuniziert werden. Meist ist die Nutzung solcher Dienste kostenpflichtig.

PR-Dienstleistern dient die Medienresonanzanalyse (das Zusammenstellen der Clippings zzgl. der Informationen über Mediengattung, Titel, Erscheinungsdatum, Auflage) als Beweismittel ihrer erfolgreichen Pressearbeit.

Der Rezipient ist der Empfänger (z. B. Leser, Zuhörer, User) in einem medialen Kommunikationsprozess. Für diese gibt es verschiedene Kommunikationsmodelle.

Das Gegenstück ist der Sender (z. B. Sprecher, Autor), der Kommunikator genannt wird. Der Rezipient ist also diejenige Person, die sich informieren will oder informiert werden soll. Dabei spielt er bereits eine aktive Rolle, da er „aufnahmebereit“ ist. Die Wechselwirkung zwischen Sender und Empfänger nennt man feed back.

Die Mettage, deutsch Umbruch ist ein Begriff aus der Drucktechnik. Die fertig gesetzten Artikel und Überschriften werden durch den Metteur zu einem Seitenlayout zusammengefügt. Als Mettage wird auch der Raum bezeichnet, in dem mettiert wird.

Vielfach, besonders in der Zeitungsproduktion, wurden Metteure (auch Textmetteure) als eigenständige Berufsgruppe beschäftigt. Der Lehrberuf dafür war aber in der Regel der Schriftsetzer.

Im Zeitalter von Desktop-Publishing wird diese Arbeit am Computer erledigt (Ganzseitenumbruch, Absatzumbruch, Zeilenumbruch, Spaltenumbruch), entweder durch spezielle Steuerzeichen (Umbruchmarke, weiches Trennzeichen, geschütztes Leerzeichen, geschützter Bindestrich u.ä.), oder durch automatischen Zeilenumbruch und automatische Silbentrennung.

Der Preis für einen Millimeter Höhe in einer Text- oder Anzeigenspalte.

ist PR, die auf mittelständische Unternehmen und deren spezifische Kommunikationsanforderungen abgestimmt ist. Denn obwohl der Großteil aller umsatzsteuerpflichtigen Unternehmen in Deutschland kleine und mittelständische Unternehmen sind, wird die Berichterstattung der Medien von den Großunternehmen dominiert. Viele Mittelständler sind der Meinung, PR ein kostenintensives Buch mit sieben Siegeln. Dabei kann offensive Mittelstands-PR helfen, Medien als Multiplikatoren zu gewinnen, um neue Kunden zu gewinnen und Bestandskunden zu sichern. Mit professionellen Mediendiensten (Pressedienst/Materndienst) lassen sich im Bereich der verbraucherorientierten (B2C) Kommunikation kostengünstige PR-Maßnahmen durchführen.

Die Provision, die ein Zeitungsverlag an Werbungsmittler (z.B. Agenturen) für die
Vermittlung von Anzeigenaufträgen Dritter zahlt (auch AE-Provision genannt).

siehe auch AE-Provision

Nachrichten- und Presseagenturen (nicht zu verwechseln mit Nachrichtendiensten) liefern Nachrichten, die Informationen über aktuelle Ereignisse enthalten, als vorgefertigte Meldungen in Text, Audio- oder Filmmaterial sowie Bilder für Massenmedien zur Verwendung in Zeitungen, Internetportalen und Nachrichtensendungen bei Radio und Fernsehen.

Presse- und Nachrichtenagenturen spielen im weltweiten Nachrichtenfluss eine zentrale Rolle. Vor allem vor der Etablierung des Internets war überregionale und internationale Berichterstattung ohne Nachrichtenagenturen kaum möglich. Über 180 Nachrichtenagenturen gibt es zurzeit weltweit; die meisten von ihnen beliefern nur den Pressemarkt ihres eigenen Landes. In Deutschland gibt es aus historischen Gründen überdurchschnittlich viele Presseagenturen.

Nachrichtenwert entscheidet als ein Einflussfaktor, welche Nachricht in den Massenmedien erscheint, ob sie berichtenswert ist, in welchem Umfang und in welcher Aufmachung. Der Begriff stammt aus der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, speziell der Nachrichtenforschung.

Native Advertising (zu Deutsch „Werbung im bekannten Umfeld“) ist eine Form der Internetwerbung, bei der versucht wird, die Aufmerksamkeit der Internetnutzer durch ein Angebot von Inhalten zu erlangen. Die Inhalte ähneln stark dem Angebot, das den Internetnutzern bereits bekannt ist; es wird so platziert, dass es primär nicht als Werbung wahrgenommen wird. Die Absicht der Werbenden ist es, die bezahlte Werbung so zu gestalten, dass diese weniger aufdringlich wirkt und doch die Aufmerksamkeit der Nutzer auf sich zieht.

siehe auch materndienst digital

Bei der Berechnung der Netto-Reichweite geht im Gegensatz zur Brutto-Reichweite jede Person nur einmal ein, egal wie viele Kontakte auf sie entfallen.
Die Nettoreichweite gibt also die Zahl der Personen an, die bei Einschaltungen in verschiedenen Medien mindestens einmal erreicht werden. Jede Person wird nur einmal gezählt, egal ob sie durch einen einzigen oder durch mehrere Werbeträger Kontakt hatte. Die Nettoreichweite ist folglich in jedem Fall kleiner als die Summe der Reichweite aller Werbeträger, in denen dasselbe Werbemittel erschien, weil sich zwischen den einzelnen Werbeträgern externe Überschneidungen und zwischen den verschiedenen Ausgaben derselben Werbeträger interne Überschneidungen ergeben.

Eine Zusammenfassung von Bundesländern in Gruppen regionaler Zusammengehörigkeit nach soziodemografischen Merkmalen und Handelsstrukturen der jeweiligen Gebiete.

Nielsen-Gebiete: 1, 2, 3a, 3b, 4, 5, 6, 7

Nielsen I:  Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen
Nielsen II:  Nordrhein-Westfalen
Nielsen IIIa:  Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland
Nielsen IIIb:  Baden-Württemberg
Nielsen IV:  Bayern
Nielsen V:  Berlin
Nielsen VI:  Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt
Nielsen VII:  Thüringen, Sachsen

Angebote für eine selektierte PR-Streuung finden Sie unter materndienst:select

bezeichnet die Kommunikation für nicht primär gewinnorientierte Organisationen. Ziel hier ist in erster Linie nicht die absatzorientierte Verbreitung, sondern die Vermittlung bestimmter gesellschaftlicher Ziele und Ideen, z.B. aus Umweltschutz, Gesundheitswesen oder dem sozialen Sektor.

Nordisches Format
Neben -> Berliner Format und -> Rheinischem Format eines der drei gebräuchlichsten Zeitungsseitenformate mit einer Seitenhöhen von 570 mm und einer Breite von 400 mm

(-> Satzspiegel 528 mm hoch, 371 mm breit).
siehe auch Berliner Format / Rheinisches Format

Originalton, bei Aufzeichnungen aufgenommenes Wort oder Statement.

Unternehmen betreiben gewaltige Anstrengungen, um einen hohen Bekanntheitsgrad und ein positives Image für sich, ihre Produkte oder Dienstleistungen zu erreichen.
Der Begriff „Öffentlichkeitsarbeit“ ist die gängigste Übersetzung für „Public Relations“ und wird synonym dazu verwendet. Die wichtigsten Tätigkeiten praktischer Öffentlichkeitsarbeit sind die Herstellung und Pflege von Kontakten zu Multiplikatoren, wie beispielsweise zu den Printmedien.  Öffentlichkeitsarbeit für Unternehmen und Organisationen ist entweder inhouse in einer eigenen Abteilung angesiedelt oder wird als eingekaufte Dienstleistung beispielsweise von PR-Agenturen oder Pressedienstleistern übernommen.

Onlinepublikationen in Tageszeitungen sind ein effektiver und kostengünstiger Weg, Produkte und Dienstleistungen bekannt zu machen. Anders als periodisch erscheinende Printmedien haben Online-Materndienste in der Regel sehr kurze Vorlaufzeiten. Somit können PR-Beiträge gegenüber einer Print-Veröffentlichung bis zu sechs Wochen schneller kommuniziert werden.

siehe auch materndienst digital

Anzeigen- und Beilagenaufträge werden zum Ortspreis berechnet, wenn sie direkt beim Verlag von lokalen Inserenten aus dem Verbreitungsgebiet einer Zeitung geschaltet werden. Bei Auftragserteilung über Werbungsmittler (Agenturen) erfolgt die Annahme und Berechnung zum Grundpreis. Der Ortspreis wird bei vielen Tageszeitungen durch den Direktpreis ersetzt.

„Opportunity to see“. Richtwert für die Kontaktwahrscheinlichkeit mit einem Werbeträger.

Anzahl Sichtkontakte mit einer potenziell Werbung führenden HTML-Seite. Maß zur Nutzung einzelner Seiten eines Angebots. Enthält ein Angebot Bildschirmseiten aus mehreren Frames (Frame-Set), gilt nur der Inhalt eines Frames als Content.

Ist neben Aktualität, Universalität und Öffentlichkeit ein typisches Merkmal für eine Zeitung. Periodizität steht für die Erscheinungsweise in regelmäßig wiederkehrenden Abständen.

Ist die Veröffentlichung in bestimmten Teilen einer Zeitung oder Zeitschrift. Für die Platzierung gibt der Verlag keine Gewähr, es sei denn, der Auftraggeber macht die Gültigkeit des Auftrags ausdrücklich davon abhängig.

Aussagen, die die zu vermittelnden Kommunikationsinhalte, in die Zielgruppe transportieren.

PR-Agenturen sind Dienstleistungsunternehmen, deren Leistungen und daraus erzielte Umsätze überwiegend aus Aktivitäten im Bereich Öffentlichkeitsarbeit resultieren. Darin unterscheiden sie sich wesentlich von Werbeagenturen und Unternehmensberatungen. Generell differiert der Markt nach Leistungsangeboten, Branchenspezialisierungen sowie unterschiedlichen strategischen Ausrichtungen.

Auch nichtjournalistische Organisationen publizieren – meist kostenlose – Pressedienste im Sinne der eigenen Öffentlichkeitsarbeit. Ein Pressedienst ist in diesem Fall ein Kommunikationsinstrument im Rahmen der Pressearbeit. Verschiedene Dienstleister der Medienbranche haben sich auf die Vermittlung und Vermarktung von Pressediensten unter der Berücksichtigung journalistischer Kriterien spezialisiert.

Auch ein solcher Dienst ist vorwiegend kostenpflichtig. Die Kosten eines Artikels orientieren sich in erster Linie an Laufzeit und Format des Beitrags sowie an Auflage bzw. Reichweite des entsprechenden Mediums.

Zentrale Aufgabe der Kommunikationspolitik hinsichtlich der verbraucherorientierten Pressearbeit ist in diesem Fall die Vermittlung eines konsistenten Bildes von einem Unternehmen und dessen Produkten oder Dienstleistungen. Häufig werden deshalb beim Pressedienst Ratgeberthemen mit erklärungsbedürftigen Produkten oder Dienstleistungen umschrieben.

Der Deutsche Presserat fordert, „dass redaktionelle Veröffentlichungen nicht durch private oder geschäftliche Interessen Dritter oder durch persönliche wirtschaftliche Interessen der Journalisten beeinflusst werden“ dürfen. Verleger und Redakteure haben „eine klare Trennung zwischen redaktionellem Text und Veröffentlichungen zu werblichen Zwecken“ vorzunehmen.

Der Oberbegriff Presse (von mittellateinisch pressa und französisch presse) leitet sich von der Druckerpresse aus der Zeit der analogen Drucktechnik ab und bezog sich ursprünglich auf die Gesamtheit aller verbreiteten Druck-Erzeugnisse (Flugschriften, Einblattdrucke, Zeitungen, Zeitschriften, Bücher, Plakate). In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts begann der Begriff allmählich, die Bedeutung „Gesamtheit der gedruckten Zeitungen und Zeitschriften“ anzunehmen.

Heute steht die Presse auch für die Gesamtheit aller Zeitungen und Zeitschriften in jeglicher Form sowie für das damit zusammenhängende Nachrichten- und Meinungswesen. In gewissen Wortverbindungen (wie etwa Pressearbeit, Pressefreiheit, Pressesprecher, Pressekonferenz etc.) steht der Wortteil „Presse“ auch in einem erweiterten Sinne für den Rundfunk, das Fernsehen und das Internet sowie auch für die Gesamtheit aller öffentlichen Massenmedien.

Nachrichten- und Presseagenturen (nicht zu verwechseln mit Nachrichtendiensten) liefern Nachrichten, die Informationen über aktuelle Ereignisse enthalten, als vorgefertigte Meldungen in Text, Audio- oder Filmmaterial sowie Bilder für Massenmedien zur Verwendung in Zeitungen, Internetportalen und Nachrichtensendungen bei Radio und Fernsehen.

Presse- und Nachrichtenagenturen spielen im weltweiten Nachrichtenfluss eine zentrale Rolle. Vor allem vor der Etablierung des Internets war überregionale und internationale Berichterstattung ohne Nachrichtenagenturen kaum möglich. Über 180 Nachrichtenagenturen gibt es zurzeit weltweit; die meisten von ihnen beliefern nur den Pressemarkt ihres eigenen Landes. In Deutschland gibt es aus historischen Gründen überdurchschnittlich viele Presseagenturen.

Als Instrument der Öffentlichkeitsarbeit (auch: Public Relations oder kurz PR) umfasst Pressearbeit die Bereitstellung von Informationen für die Presse, die Nutzung von elektronischen Medien für die gezielte Platzierung eigener Botschaften sowie die Herstellung und Verbreitung von Medienerzeugnissen.

Bezieht sich die Arbeit auch auf Hörfunk, Fernsehen und Internet, spricht man von Medienarbeit (engl. media relations).

In einem Pressebüro sind einzelne oder mehrere Personen journalistisch tätig, in der Regel als freie, das heißt nicht fest angestellte Journalisten (im Gegensatz zu Presseagenturen).

In Deutschland sind Pressebüros überwiegend als GmbH oder GbR organisiert. Werden journalistische Leistungen erbracht, sind die an einem Pressebüro Beteiligten freiberuflich tätig. Liegt der Schwerpunkt auf anderen Dienstleistungen (wie z. B. Public Relations), wird die Tätigkeit in Deutschland als gewerblich eingestuft, was eine Gewerbeanmeldung erforderlich macht. Meist arbeiten Pressebüros sowohl journalistisch, indem sie Text-, Film- und Hörfunkbeiträge an Redaktionen liefern, als auch im PR-Bereich, indem sie Unternehmen und Verbände beraten und für diese Pressemitteilungen schreiben oder Presseverteiler erstellen.

Medien wirken als Multiplikatoren und haben Einfluss auf die Gestaltung öffentlicher Meinungen. Das Aufgabenfeld eines Pressedienstes zielt daher darauf ab, Medien für bestimmte Themen, Unternehmen, Produkte oder Dienstleistungen zu sensibilisieren. So können etwa redaktionell gestaltete Druckvorlagen die Chance erhöhen, dass im gewünschten Sinne über Produkte oder Dienstleistungen berichtet wird. Für eine erfolgreiche Pressearbeit braucht es fundierte Kenntnisse der Medienlandschaft, den journalistischen Arbeitsablauf sowie die Pflege (persönlicher) Kontakte zu den relevanten Verlagsvertretern.

Der Pressekodex (eigentlich: publizistische Grundsätze) ist eine Sammlung journalistisch-ethischer Grundregeln, die der Deutsche Presserat 1973 vorgelegt hat.

Verleger und Journalisten haben den darin formulierten publizistischen Grundsätzen durch ihre Verbände zugestimmt. Der Pressekodex hat somit den Charakter einer freiwilligen Selbstverpflichtung. Der Text orientiert sich an der Spruchpraxis des Presserats als wichtiges Kontrollorgan der Medien in Deutschland und am Ehrenkodex der internationalen Journalistenföderation. Seit 1973 wurde der Pressekodex mehrfach ergänzt. Konkretisiert wird er durch die „Richtlinien für die publizistische Arbeit nach den Empfehlungen des Deutschen Presserates“.

Der Kodex findet seit dem 1. Januar 2009 auch Verwendung für journalistische Beiträge in Onlinemedien.

Eine Pressemappe bündelt Pressemitteilungen, Informationen zu einer Organisation u.a. für Journalisten. Sie kann versendet oder bei Pressekonferenzen überreicht werden und steht heutzutage oft auch online dauerhaft zur Verfügung (Social Media Newsroom).

Die Pressemappe eines Unternehmens kann beispielsweise einen Hintergrundtext über die Geschichte, Angaben zu den aktuellen Fakten und Geschäftszahlen, Presseinformationen zu den vom Unternehmen erstellten Produkten sowie passendes Fotomaterial enthalten. Sie unterstützt Recherchen.

Online stellt die digitale Pressemappe zusätzlich zum Text- auch Bild-, Audio- und Videomaterial bereit.

Siehe auch Pressespiegel  und Clipping

Unter Pressemitteilungs-Distributoren sind Unternehmen zu verstehen, die sich alleine auf den Versand von unternehmenseigenen Pressemitteilungen spezialisiert haben. Das heißt, es werden keine Veränderungen an den Pressemitteilungen vorgenommen, sondern nur die Verbreitung dieser Texte an die Medien übernommen.

Ein Pressespiegel ist eine Zusammenstellung aktueller Presseberichte im Rahmen der Medienbeobachtung zumeist in Form von Ausschnitten. Die Zulässigkeit wird in Deutschland durch das Urheberrecht, § 49 UrhG, geregelt.

Pressespiegel werden in vielen Unternehmen, Organisationen und Behörden – entweder intern in der eigenen Pressestelle oder extern durch eine beauftragte PR-Agentur bzw. eine Medienbeobachtungsagentur – erstellt und benutzt, um z.B. über die öffentliche Darstellung der eigenen Einrichtung informiert zu werden. Dazu werden täglich Zeitungen nach Artikeln durchsucht, in denen das betreffende Unternehmen namentlich genannt wird.

siehe auch Clipping

Als Printmedien (Druckmedien) werden die klassischen Informationsquellen, also Zeitschriften, Zeitungen, Bücher, Kataloge, geografische Karten und Pläne, aber auch Postkarten, Kalender, Poster, Flugblätter, Flugschriften, Plakate usw. bezeichnet. Besonders zahlreich und fast unüberschaubar ist die Gruppe der Werbung und der grauen Literatur, der Publikationen außerhalb des Buch- und Zeitschriftenmarktes, z.B. die Hochschulschriften.

Andruck der fertig gestalteten Veröffentlichung durch den Verlag. Probeabzüge werden nur auf ausdrücklichen Wunsch geliefert. Der Auftraggeber trägt die Verantwortung für die Richtigkeit der zurückgesandten Probeabzüge. Sendet der Auftraggeber den Probeabzug nicht innerhalb der gesetzten Frist zurück, gilt die Genehmigung zum Druck als erteilt.

bezeichnet die Maßnahmen der Public Relations, die für Produkt-Launch und laufende Vermarktung eines Produktes eingesetzt werden. Sie erfolgt in der Regel als integraler Bestandteil der Markenkommunikation und spricht potenzielle Käufer an. Klares Ziel aller Maßnahmen ist die Absatzförderung.

Lebensstil, Werte und geschmackliche Präferenzen prägen produktbezogene Einstellungen und Konsumverhalten. In einigen Markt-/Mediastudien kommt es zur Ableitung von Konsumtypologien zur Erklärung/Prognostizierung des Konsumverhaltens.

Unter Publikation (von lat. publicus: öffentlich) oder Veröffentlichung (oftmals kurz VÖ) versteht man entweder den Vorgang der öffentlichen Verfügbarmachung eines Mediums (Publizierung, Release) oder das konkrete Medium selbst. Das Verb zu „Publikation“ ist „publizieren“.

Beispiele für Publikationen sind Zeitungen, Zeitschriften, Bücher aber auch Tonträger oder eine Webpräsenz und ihre Webseiten.

Einteilung der Printmedien in verschiedene Gattungen, wie z.B.:

– Tageszeitungen (Überregional / Lokal)
– Wochenzeitungen
– Publikumszeitschriften
– Kundenzeitschriften
– Fachzeitschriften
– Supplemente
– Anzeigenblätter

Eine Hörfunksendung, auch Radiosendung genannt, ist eine Sendung, die von öffentlich-rechtlichen, privaten, freien oder staatlichen Sendern produziert und über terrestrische Sendeanlagen, Satellit, Kabel oder Livestream verbreitet wird. Da es sich bei Hörfunksendungen oft um regelmäßige Ereignisse handelt, liegen für die einzelnen Sender Programmschemata vor, aus denen hervorgeht, wann bestimmte Sendungen angeboten werden.

Der Begriff Ratgeberjournalismus bezeichnet journalistische Formate, die den Anspruch haben, den Medienrezipienten bei der Bewältigung von Problemsituationen Hilfe zu geben, wobei – in Abgrenzung zum Informationsjournalismus – die Lösung konkreter Probleme des Publikums im Vordergrund steht.
Ratgeberjournalismus ist eng mit dem Nutzwertjournalismus verwandt. Beziehen sich die thematisierten Probleme auf Konsumentenfragen, besteht auch eine Nähe des Verbraucherjournalismus zum Ratgeberjournalismus.

Redaktion (lat.: redigere, „zurückbringen/-treiben, in einen Zustand bringen“) bezeichnet die Gesamtheit der Redakteure eines Medienbetriebes, deren Büro und ihre Tätigkeit, das Redigieren ist.

Eine Redaktion hat die Aufgabe, Informationen in eine zur Veröffentlichung geeignete Fassung zu bringen. Die Redaktion ist die Abteilung in einem Zeitungs- oder Zeitschriftenverlag, die die journalistische Arbeit erbringt. Sie kann sich aus mehreren spezialisierten Unterabteilungen (Ressorts) zusammensetzen. Dann wird die Konferenz der Redakteure auch „die Redaktion“ genannt.

Der Begriff Redaktion wird aber auch für den eigentlichen (evtl. mehrstufigen) Vorgang des Erstellens von Artikeln verwendet. Hierzu gehört auch der Begriff Schlussredaktion.
Im Branchenjargon von Werbeagenturen und Anzeigenmagazinen wird der Begriff Redaktion im Gegensatz zu dieser Bedeutung auch für redaktionelle Texte gebraucht: „eine Redaktion schreiben“ (im Gegensatz zu „eine PR schreiben“) oder „diese Redaktion erscheint in der nächsten Ausgabe“.

Redaktionsschlusstermine orientieren sich nicht einheitlich an dem Erscheinungstag der Publikation. Je nach Rubrik oder technischen Voraussetzungen hat eine Zeitungs- oder Zeitschriftenausgabe mehrere unterschiedliche Schlusstermine, bis zu denen Aufträge angenommen werden.

Texte für den Druck bearbeiten (kritisch gegenlesen, berichtigen, ergänzen oder kürzen).

Regionalzeitungen sind Zeitungen, die nur in einem bestimmten Gebiet oder einer bestimmten Region erscheinen und gleichzeitig standortbezogen sind.

Abgrenzung zu überregionalen und lokalen Zeitungen
Im Gegensatz zu Regionalzeitungen agieren überregionale Zeitungen landesweit oder international, Lokalzeitungen dagegen in noch kleinräumigeren Bezügen, etwa einzelnen Städten.

Viele Lokalzeitungen erscheinen nicht eigenständig, sondern als Lokalausgaben von Regionalzeitungen. Diese können auch unter ortsbezogenen anderen Titeln angeboten werden, wobei sich nur die Lokalseiten unterscheiden. Reine Lokalzeitungen beziehen oft ihre Mantelseiten mit der regionalen und überregionalen Berichterstattung von Regionalzeitungen und produzieren nur den Lokalteil selbst.

Anzahl der Personen, die durch einen (oder mehrere) Werbeträger erreicht werden. Die Reichweite dient wie auch der Kontakt dazu, Medialeistungen von Werbeträgern beurteilen und vergleichen zu können. Die Reichweite eines Werbeträgers wird in Millionen oder Prozent ausgewiesen und bezeichnet ganz generell den Anteil der Bevölkerung oder einer bestimmten Zielgruppe, der zu einem bestimmten Zeitpunkt oder in einem bestimmten Zeitraum Kontakte mit diesem Werbeträger hatte.

Grundlage der verwendeten Hörfunkreichweiten bilden die Daten der von der ag.ma durchgeführten Media-Analyse (ma Radio). Es werden die durchschnittlichen Hörer eines Senders von Montag bis Sonntag im Zeitraum von 5.00 bis 24.00 Uhr ausgewiesen.

Zeitungs- und Zeitschriftenexemplare, die vom Handel nicht verkauft worden sind und an den Verlag zurückgesandt werden.

Rheinisches Format
Neben -> Berliner Format und -> Nordischem Format eines der drei gebräuchlichsten Zeitungs-Formate mit einer Seitenhöhe von 510 mm und einer Breite von 350 mm

(Satzspiegel: 487 mm hoch, 325 mm breit).

siehe auch Berliner Format / Nordisches Format

Im Anzeigenteil einer Zeitung werden thematisch zusammengehörige Angebote bzw. Gesuche zusammengefasst, z.B. im Immobilienmarkt, Automobilmarkt oder Stellenmarkt.

Als Satz bezeichnet man in einer Druckerei, einem Verlag o.Ä. den Arbeitsschritt, der durch ein technisches Verfahren aus einer Vorlage (einem Text, Grafiken, Bildern usw.) eine drucktaugliche Form herstellt. Auch das Produkt des Setzvorgangs selbst wird als „Satz“, die Tätigkeit als „setzen“ bezeichnet.

Der Teil einer Zeitungsseite, der für den Druck genutzt werden kann. Um den Satzspiegel herum bleibt ein nicht bedruckbarer Papierrand stehen.

Als Schlagzeile (auch englisch Headline) bezeichnet man in der Regel die Überschrift einer Anzeige oder einer Zeitung, Zeitschrift oder Broschüre.

Die Aufgabe einer Schlagzeile besteht darin, die Aufmerksamkeit eines flüchtig und selektiv lesenden Betrachters zu erzielen, ihn anzusprechen und auf den anschließenden Fließtext zu leiten. Schlagzeilen und Überschriften helfen dem Leser zu selektieren, was ihn interessiert und was nicht. Untersuchungen zufolge lesen doppelt so viele Leser die Überschrift eines Artikels wie den Artikel selbst.

Dazu muss sie, auf ein ähnliches oder sehr lebendig gestaltetes Umfeld abgestimmt, sichtbar herausragen und ihren Inhalt sehr kurz, verständlich und prägnant darbieten und dabei nicht den Inhalt des Artikels verfälschen. Eine Schlagzeile muss eingänglich sein, auffallen und zugleich verstanden werden. Um mehr Aufmerksamkeit zu generieren, wird oft mit einer sprachlichen Zuspitzung gearbeitet.

Die Schriftgröße in der Zeitung, auch Schriftgrad genannt, dient zur Unterscheidung der verschiedenen Titel: Kopfzeile, Hauptzeile, Unterzeile.

Sie trennt optisch die Bestandteile Titel oder Schlagzeile, Vorspann und Bericht oder Meldung. Vorspänne sind die Zusammenfassungen oder Leads, die am Beginn eines längeren Berichts in diesen hineinziehen sollen. Oft ist ihre Schrift einen Grad größer als der nachfolgende Bericht. Spezialnachrichten für einen kleineren Leserkreis werden in der Regel in einer kleineren als der normalen Leseschriftgröße veröffentlicht. Dazu zählen Börsenkurse und Handelsregister, Sportergebnisse, Gewinnzahlen und Gewinnquoten.

Das Social Media Release (seltener auch unter dem Begriff „Pressemitteilung 2.0“ bekannt) ist ein PR-Werkzeug, das für den Gebrauch im Internet optimiert und konsequent multimedial ausgerichtet ist. Es wendet sich nicht nur an Journalisten, sondern auch an Blogger und sämtliche andere Interessierte. Im Gegensatz zur Pressemitteilung enthält das Social Media Release einzelne Elemente wie Text, Audio und Video, Infografiken und andere Dokumente, die jeweils separat aus dem SMR heraus verarbeitet werden können. Auch Links, die zu weiteren Informationen zum Thema führen, sind oft Bestandteil von Social Media Releases.

Zielgruppe für diese Art der Informationsaufbereitung sind vor allem die Multiplikatoren der Web 2.0-Auftritte, also von Blogs, Meinungsportalen, Moderatoren von Foren oder Social Communities. Genutzt werden Social Media Releases auch verstärkt von Online-Redakteuren, die durch die übersichtliche Struktur ihre eigenen Beiträge unkompliziert mit Audio- oder Videomaterial anreichern können beziehungsweise auf einem Blick die wichtigsten Aussagen einer PR-Mitteilung erfassen können.

siehe auch PR-Modul materndienst:digital

Eine Anzeige in einer Zeitung/Zeitschrift, die ein anderes Format als die von diesem normalerweise angebotenen Standardformate hat.

Redaktioneller Sonderteil zu regelmäßig wiederkehrenden Themen oder besonderen Anlässen der in eigenständiger Gestaltung als Beilage oder integrierte Zeitungsseite mit dazugehörigen Anzeigen erscheint.

Zeitungsseiten sind senkrecht in Spalten eingeteilt. Zahl und Breite der Spalten variieren je nachdem, ob sie sich im redaktionellen Teil oder Anzeigenteil befinden. Die Spaltenzahl variiert je nach Format.

siehe auch Berliner Format / Rheinisches Format / Nordisches Format

Ansprache der Gesamtbevölkerung – oft mit speziellen Thematiken (z.B. Jagen, Essen, Golf etc.) Redaktionelle Schwerpunkte begrenzten die Reichweiten bedingen aber ausgeprägte Leserschafts-Schwerpunkte. Oft mit anspruchsvoller und hochwertiger Ausstattung.

Eine Sperrfrist ist eine zeitliche Veröffentlichungssperre für Nachrichten und Informationen. Sperrfristen werden eingesetzt, wenn den Medien Informationen vorab zur Verfügung gestellt werden sollen oder müssen, um eine fundierte Berichterstattung zu ermöglichen, gleichzeitig eine vorzeitige Veröffentlichung verhindert werden soll.

Als Spitzmarke wird im Journalismus eine einleitende Information zu Beginn einer Nachricht oder einer Pressemitteilung bezeichnet.
Spitzmarken werden vor allem in Zeitungen, von Nachrichtenagenturen und im Hörfunk verwendet. In Hörfunknachrichten macht die Spitzmarke auch den Anfang eines neuen Themas deutlich und unterstützt damit die Gliederung der Nachrichtensendung.

Stehsatz oder Stehender Satz ist ursprünglich ein Fachbegriff aus dem Buchdruck. Die einzelnen Bleisatz-Seiten eines Buches wurden nach dem Druck auf Bretter oder feste Pappen geschoben und für eine spätere Neuauflage in Stehsatzregalen übereinander gestapelt. Die Seiten, auch Blöcke für Visitenkarten, Geschäftsvordrucke, Formulare, etc. wurden, um ein Auseinanderfallen zu verhindern, mit einer Schnur („Kolumnenschnur“) zusammengebunden („ausgebunden“). Für diese Arbeit, mit ihren speziellen Bindetechniken und Knoten war die Ahle des Setzers wichtiges Werkzeug. Im Stehsatz konnte früher in den Setzereien ein Buch je nach Umfang ganze Wände einnehmen und mehrere Tonnen wiegen.

Heute wird der Begriff in journalistisch arbeitenden Redaktionen häufig für bereits fertiggestellte Artikel oder Beiträge verwendet, die in der aktuellen Ausgabe einer Publikation nicht veröffentlicht wurden und als „Stehsatz“ für eine mögliche Veröffentlichung in einer der kommenden Ausgaben eingeplant werden.

Beschreibt den zeitlichen und mengenmäßigen Einsatz von Werbeträgern einer Werbekampagne. Zu welchem Zeitpunkt werden in welchen Medien welche Werbemittel eingesetzt. Basiert auf vorgegeben Etat-Rahmen (Einschaltkosten) und Vorgaben über Zielgruppe, Werbemittel-Eigenschaften sowie auf Vorgaben, die sich aus dem Werbeziel ergeben.

Das Maß, in dem eine werbliche Botschaft Personen erreicht, die nicht zur definierten Zielgruppe gehören.

Ein Supplement ist ein beigelegtes, in sich geschlossenes redaktionelles Ergänzungsmedium für Zeitungen sowie einige Zeitschriften.

Der Begriff Tabloid steht für eine kompakte, schnell konsumierbare Form von Informationen. Einige Zeitungen erscheinen bereits in diesem Klein-Format. Das Tabloid-Format hat einen Satzspiegel von 370,5 mm Höhe und 257 mm Breite.

Preis einer Anzeige pro 1.000 Exemplare eines Werbeträgers. Er berechnet sich wie folgt: Insertionskosten x 1.000 geteilt durch verkaufte (oder verbreitete) Auflage.

Preis einer Anzeige auf 1.000 Leser eines Werbeträgers. Er berechnet sich wie folgt: Insertionskosten x 1.000 geteilt durch Summe der Leser.

Der Tausender-Kontakt-Preis (auch Kontaktpreis, Tausenderpreis, Tausenderkontaktpreis genannt) gibt an, wie hoch die Kosten sind, um 1.000 Kontakte in der Zielgruppe zu erzielen. Maßstab für die Rentabilität / Preiswürdigkeit / Wirtschaftlichkeit eines Mediums.

Ein Teaser (von engl. tease = reizen, necken) ist in der Werbesprache ein Anreißer, der zum Weiterlesen, -hören, -sehen, -klicken verlocken soll.

Hörfunk
m Hörfunk versteht man unter einem Teaser zum einen die Schlagzeile zu einer Nachricht. Diese Schlagzeilen werden oft zu Beginn der Sendung gelesen und teasen damit die eigentlichen Nachrichten. Zum anderen ist der Teaser im Hörfunk ein Element der On-Air-Promotion, mit dem der Moderator auf ein bevorstehendes Programmelement hinweist.

Online-Journalismus
Im Online-Journalismus wird ein „Anreißer“, der auf der Startseite als Einstieg in den ausführlichen Beitrag auf einer nachfolgenden Webseite fungiert, auch Teaser genannt. Journalistisch ähnelt der Teaser dem ersten Satz eines längeren Beitrags, dem Leadsatz. Als Teaser werden die Anreißer auf der Homepage oder einer Themenüberblicksseite bezeichnet. Sie verweisen auf einen Beitrag und sollen sowohl Orientierung über den Inhalt bieten als auch zum Klicken verlocken.

Teilbelegung bei Anzeigen oder Beilagen bietet Werbungtreibenden die Möglichkeit, zu reduzierten Einschaltkosten regionale Teilauflagen einer Zeitschrift oder Zeitung zu belegen. Bei Teilbelegungsgebieten handelt es sich meist um Nielsengebiete oder Stadbezirke, die auch kombiniert angeboten werden.

Der redaktionelle Teil einer Zeitung.

Anzeige, die mit mindestens drei Seiten an den redaktionellen Text angrenzt.

Medien wirken als Multiplikatoren und haben Einfluss auf die Gestaltung öffentlicher Meinungen. Das Aufgabenfeld eines Pressedienstes zielt daher darauf ab, Medien für bestimmte Themen, Unternehmen, Produkte oder Dienstleistungen zu sensibilisieren. So können etwa redaktionell gestaltete Druckvorlagen die Chance erhöhen, dass im gewünschten Sinne über Produkte oder Dienstleistungen berichtet wird. Für eine erfolgreiche Pressearbeit braucht es fundierte Kenntnisse der Medienlandschaft, den journalistischen Arbeitsablauf sowie die Pflege (persönlicher) Kontakte zu den relevanten Verlagsvertretern.

Für die Wahl von Schriftgröße und Schriftart gilt: Der Inhalt muss leseleicht transportiert werden, auch für Leserkreise wie Senioren und Brillenträger. Gerade in unserer Zeit der Medien- und Informationsflut sind die Augen oft stark strapaziert. Sei es die lange Verweildauer vor dem Computerbildschirm, im Beruf und in der Freizeit: Die Aufnahmebereitschaft für längere Texte sinkt. Beim Aufbau von Beiträgen ist man also gut beraten, in der Wahl von Schriftart und Schriftgröße auf die Lesbarkeit erhöhtes Augenmerk zu verwenden.

Man unterscheidet serifenlose und Serifenschrift.

Serifenlose Schrift wird im Internet bevorzugt, da sie als optisch leichter zu erfassen gilt. An den Schnörkeln der Serifenschrift bleibt der Blick hängen. Das hilft im Printmedium, in der Zeile zu bleiben. Die Schriftgröße ist angesichts des wachsenden Lesepensums eher größer zu wählen als noch vor wenigen Dekaden. Gerade Schriften sind generell leichter lesbar als kursive oder gefettete. Und nach wie vor gilt: Schwarz auf Weiß liest sich am besten, viel besser als farbig Unterlegtes.

auch Headline oder Schlagzeile genannt, ist der „Titel“ eines Artikels, bestehend aus (mindestens) der Hauptüberschrift, dazu oft einer Unterzeile und/oder einer Dachzeile (kurzer Anreißerzeile über der Überschrift).

Zusammenstellung der druckreifen Artikel und Bilder zur ganzen Seite, früher durch Metteure, heute durch Redakteure am Bildschirm.

sieh auch Mettage

Das redaktionelle Angebot einer Zeitung, in der eine Veröffentlichung / Anzeige erscheint. Die Beachtung kann durch das passende redaktionelle Umfeld positiv beeinflusst werden.

Die zentrale Aufgabe der Kommunikationspolitik ist die Vermittlung eines konsistenten Bildes von einem Unternehmen und dessen Produkten oder Dienstleistungen. In der Literatur ist keine eindeutige Begriffsbestimmung der verbraucherorientierten Pressearbeit zu finden. Dieses Aufgabenfeld der PR wird zudem häufig als Vertriebs-PR, Produkt-PR oder Produkt-Publicity bezeichnet. Aufgrund der Tatsache, dass kein einheitliches Verständnis von PR vorliegt, kann auch keine einheitliche Einordnung der Teilgebiete abgeleitet werden.

Von der IVW erstellte geographische Analyse, mit der untersucht und dargestellt wird, welche Auflagenanteile welcher Tageszeitungen in welchen Kreisen und kreisfreien Städten verbreitet sind. Die Verbreitungsanalyse, die innerhalb der Kreise noch einmal nach Orten mit mindestens 3.000 Einwohnern und mehr untergliedert, weist auch die Zahl der Haushalte und Einwohner aus (Berechnung der Haushaltsabdeckung).

Die räumliche Abgrenzung, in der eine Publikation verbreitet wird.

Zusammenhängende Nutzungsvorgänge eines Users – als Summe zur Einschätzung der Attraktivität eines Gesamtangebots. Bezieht sich nur auf Abrufe von Content-Pages, alle Werbe-, Navigations- und sonstigen PI´s zählen nicht. Zusammen mit der Zahl der PageImpressions vermitteln Visits einen Eindruck von Intensität und Dauer, mit der ein redaktionelles Angebot genutzt wird.

Es wird unterschieden zwischen dem Werbeträgerkontakt (Kontakt des Lesers mit der Zeitung) und dem Werbemittelkontakt (Kontakt des Lesers mit Anzeigen).

Print: Kontakt mit einer Ø-lichen Ausgabe eines Titels (geblättert oder gelesen) Leser pro Ausgabe (LpA)

siehe auch Leser pro Ausgabe (LpA)

Die Werbewirkung beschreibt die Wirkung der Werbung auf individuelle Einstellungen und Verhaltensweisen der Leserschaft.

Der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) ist die Dachorganisation des Wirtschaftszweiges in der Bundesrepublik. Mitglieder sind Verbände der werbenden Unternehmen, der Medien, Werbeagenturen, Werbeberufe und Forschung. Der ZAW vertritt alle Bereiche der Werbebranche in grundsätzlichen Positionen nach außen und bildet mit seinen Gremien den „runden Tisch“ für die gemeinsame Politik und den Interessenausgleich, der am Werbegeschäft beteiligten.

ZAW – Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft

Anzeigen in Druckschriften (z.B. Zeitungen und Zeitschriften), die wie redaktionelle Mitteilungen gestaltet sind und nicht erkennen lassen, daß sie gegen Entgelt abgedruckt sind, erwecken beim unvoreingenommenen Leser den Eindruck unabhängiger redaktioneller Berichterstattung, während sie in Wirklichkeit Anzeigen darstellen. Wegen ihres irreführenden Charakters verstoßen sie gegen die Grundsätze lauterer Werbung und gefährden das Ansehen und die Unabhängigkeit der redaktionellen Arbeit; sie sind daher auch presserechtlich untersagt. Wahrheit und Klarheit der Werbung fordern die klare Unterscheidbarkeit von redaktionellem Text und Werbung.

Als Zeilenfall bezeichnet man das Satzbild untereinander stehender Zeilen. Je nach Satzart gilt es, dabei verschiedene Dinge zu beachten:

Beim Flattersatz (auch: offener Zeilenfall) achtet man auf einen deutlichen Kontrast zwischen kurzen und langen Zeilen. Dabei ist neben dem harmonischen Gesamtbild auch die Textlogik zu berücksichtigen: Zusammengehörende Satzteile sollten nach Möglichkeit nicht auseinandergerissen werden, dennoch sollte man zu kurze oder zu lange Einzelzeilen vermeiden.

Mittelachsensatz (zentrierter/axialer Zeilenfall) ist eine Sonderform des Flattersatzes.

Beim Blocksatz oder geschlossenen Zeilenfall hat man hingegen eine klare rechte Kante ohne Flatterrand. Durch entsprechende Worttrennungen und Ausgleichen der Wortzwischenräume (das Austreiben) sollte man Löcher- oder gar Gassenbildungen in der Textfahne verhindern.

Angestrebt wird in beiden Fällen ein harmonisches Gesamtbild mit einheitlicher Grauwirkung, d.h. homogener optischer Dichte ohne helle Löcher oder Gassen im Text.

Der Begriff Zeilenumbruch stammt aus dem Schriftsatz und gibt an, an welcher Stelle ein Text von einer Zeile in die nächste übergehen soll.

Typografie, Satz und Druck, Layout und Umbruch

Für die Wahl von Schriftgröße und Schriftart gilt: Der Inhalt muss leseleicht transportiert werden, auch für Leserkreise wie Senioren und Brillenträger. Gerade in unserer Zeit der Medien- und Informationsflut sind die Augen oft stark strapaziert. Sei es die lange Verweildauer vor dem Computerbildschirm, im Beruf und in der Freizeit: Die Aufnahmebereitschaft für längere Texte sinkt. Man unterscheidet serifenlose und Serifenschrift. Serifenlose Schrift wird im Internet bevorzugt, da sie als optisch leichter zu erfassen gilt. An den Schnörkeln der Serifenschrift bleibt der Blick hängen. Das hilft im Printmedium, in der Zeile zu bleiben. Die Schriftgröße ist angesichts des wachsenden Lesepensums eher größer zu wählen als noch vor wenigen Dekaden. Gerade Schriften sind generell leichter lesbar als kursive oder gefettete.

Der Zeitungskopf, auch Titelkopf genannt, gilt als relativ stabiles Element der Typografie, das die Zeitung von anderen Drucksachen unterscheiden soll. Er sollte typographisch einprägsam gestaltet sein. Platziert zumeist an der Spitze der ersten Seite, enthält er Angaben wie Titel, Datum, Jahrgang, Ausgabe, Herausgeber, Preis sowie das Vertriebskennzeichen der Zeitung. Bei Regionalzeitungen, die zusammen mit einer Mantelredaktion arbeiten, ist der redaktionelle Teil der Titelseiten identisch, nur der Titelkopf ist verschieden. Sie werden daher als Kopfblatt bezeichnet. Dieses primäre Kennzeichen der Zeitung lässt sich bis etwa 1680 zurückverfolgen.

Der Zeitungskopf trägt zur Wiedererkennung der Publikation bei und ist zusammen mit der gesamten Titelseite deren Visitenkarte. Der Leser erkennt anhand des Zeitungskopfs und des Layouts der Titelseite die Publikation sofort wieder. Daher wird der Zeitungskopf nur sehr selten modifiziert. Er wurde in den letzten Jahrzehnten bei den „klassischen“ überregionalen Tageszeitungen, wie zum Beispiel die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Süddeutsche Zeitung oder die Frankfurter Rundschau, nur geringfügig verändert.

Eine nach bestimmten Merkmalen (soziodemografisch, soziopsychologisch) definierte Personengruppe, die durch Werbe-/Kommunikationsmaßnahmen angesprochen werden soll. Zu unterscheiden sind die Marketing-Zielgruppe und die Media-Zielgruppe.