Tag: MDD Materndienst Deutschland

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Storytelling: Warum Unternehmen Storys erzählen müssen


Storytelling: Warum Unternehmen Storys erzählen müssen

Die narrative Psychologie geht davon aus, dass Menschen sich selbst und ihre Umwelt über Geschichten definieren und erklären. Der US-amerikanische Professor Dan McAdams beschreibt Geschichten als identitätsstiftendes Hilfsmittel, mit welchem Menschen „mit ihren Wünschen, Überzeugungen und Ängsten über eine Reihe von Ereignissen hinweg umgehen.“ 1932 kam der Professor Charles Bartlett mit seiner Studie „War of the Ghosts“ an der Universität Cambridge zu dem Ergebnis, dass sich aus den Erfahrungen eines Menschen eine Sammlung von Schemata im Gedächtnis ergeben, eine Art Ur-Geschichte, mit deren Hilfe die gegenwärtigen Erlebnisse interpretiert und bewertet werden. Die Forschung zeigt, dass Storytelling nicht nur eine Methode der Kommunikation im Content Marketing, sondern vor allem ein fundamentales Muster des menschlichen Denkens bildet.

Die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Neurologie und narrativen Psychologie zeigen, dass der Mensch sich und sein Umfeld über Geschichten definiert. Wer sein Unternehmen, sein Produkt und seine Marke dramaturgisch aufbereitet, wird seine Botschaft besser und nachhaltiger transportieren. Mithilfe von Inspiration und Illustration geben Storytelling Marketing-Maßnahmen einer Marke auf kognitiver und emotionaler Ebene Bedeutung – ein Effekt, welcher Einstellung, Bindung, Vertrauen und Begehrlichkeit des Konsumenten gegenüber dem entsprechenden Produkt nachweislich steigert.

Die Forschung beweist: Kunden suchen nach Produkten, doch am Ende kaufen sie eine Geschichte.

Das buchen von klassischen Advertorials zählt in Print und Online zur gängigen Praxis im Mediamix. Allerdings sind die Zeiten vorbei, in denen Advertorials wie Fremdkörper in redaktionellen Umfeldern wirken. Seit vielen Jahren hat sich ein Materndienst darauf spezialisiert, die Botschaften ihrer Werbekunden an die jeweilige Optik und die inhaltliche Tonalität an die redaktionellen Umfelder anzupassen – Nutzen Sie diese Erfahrung für Ihre Kampagnenausspielung.

Weitere Informationen zur Umsetzung Ihrer Content Strategie finden Sie hier

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Materndienst Definition und Bedeutung für die PR-Branche


Materndienst – Bedeutung und Definition

Zur Materndienst Definition blicken wir tief in der Geschichte zurück. Meyers Konversationslexikon von 1892 beschreibt die Stereotypie als das Verfahren, von aus beweglichen Lettern gesetzten Druckseiten vertiefte Formen abzunehmen und vermittelst derselben erhöhte, den Satzseiten genau entsprechende Druckplatten zu gewinnen. Dies ermöglichte jederzeit den Druck neuer Auflagen von den durch sie erzeugten Platten. Das Papierstereotypieverfahren (Mater genannt) ermöglichte sogar die Aufbewahrung der Matrizen, aus denen bei Bedarf Platten gegossen werden konnten.

Materndienst Definition

Woche für Woche bekamen die Zeitungsverlage dicke Mappen voll mit Matern, die sie ausgossen und die Beiträge in ihren Publikationen veröffentlichten. Viele beliebte Themen, wie Autotests, Ratgeberthemen, Urlaub in fernen Ländern etc. füllten die Zeitungen mit aktuellen Beiträgen. Man bedenke, dass viele Zeitungen damals gar keinen Reise- geschweige Motorredakteur hatten. Somit waren Materndienste ein willkommenes Instrument, all diese Themenfelder abzudecken und den Lesern Neues aus aller Welt zu bieten.

In den letzten Jahrzehnten hat sich die Medienlandschaft komplett verändert. Der Begriff Materndienst hat die Zeit aber überlebt – er erlebt geradezu eine Renaissance in der PR-Branche ohne gleichen. Natürlich kommen im digitalen Zeitalter keine Mappen mehr voll mit Papierstereotypien. Materndienst ist heute das Instrument für ressort- und themenorientierte Pressearbeit schlechthin. Tag für Tag werden Zeitungsverlage mit den neuesten Nachrichten aus aller Welt und Ratgeberthemen beliefert. Das fertig umbrochene und druckfähige Material kann sofort in die Seitenherstellungsprogramme der Verlage importiert werden (s. Materndienst). Ob Print- oder Onlinematerndienst, der Materndienst in redaktioneller Aufmachung zählt zu den meist eingesetzten Werbeformen, die von Zeitungslesern und Onlineusern nicht eindeutig als Werbung zugeordnet werden und immer wieder gerne gelesen werden. Die Themen sind geblieben. Urlaub in fernen Ländern, Autotests (wir fahren immer noch nicht elektrisch) und viele Ratgeberthemen rund um Gesundheit und Gesellschaft.

Wenn Sie mehr über die Vorteile eines Materndienst zur Reichweiteverstärkung für Ihre Projekte erfahren möchten, nutzen Sie unser Kontaktformular oder rufen uns einfach an unter der 02634.9574-25.

Wir beraten Sie gerne!

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Studie „Anzeigenblatt Qualität“ belegt hohe Reichweiten für lokale Medien


Die Studie „Anzeigenblatt Qualität“ belegt:

67 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren lesen Anzeigenblätter. Damit erreicht die Gattung eine Zahl von mehr als 47 Millionen Lesern pro Ausgabe (LpA). In den einzelnen Nielsengebieten erzielen Anzeigenblätter Reichweiten zwischen 59 und 75 Prozent. Neben der Reichweitenermittlung liefert die Studie detaillierte Ergebnisse über die Anzeigenblatt Qualität, wie Menschen Anzeigenblätter als lokale Medien und als Werbeträger bewerten: 75 Prozent der Leser fühlen sich von Anzeigenblättern zuverlässig über aktuelle Ereignisse am Ort informiert, 60 Prozent betrachten sie als wichtige Informationsquelle vor dem Einkauf.

Anzeigenblatt Qualität – hohe Reichweiten für lokale Medien

Zentrale Themenbereiche der Studie sind Lesegründe, Lesedauer, Leser-Blatt-Bindung, die Qualität der Zustellung sowie Aussagen zu Werbung in Anzeigenblättern und anderen Medien. Auch über ihr Einkaufsverhalten gaben die Befragten Auskunft. Darüber hinaus erhebt die Studie den Umgang der Leser mit Prospekten und Beilagen in Anzeigenblättern.
Die Studie „Anzeigenblatt Qualität“ bestätigt, dass die Menschen Anzeigenblätter nicht nur gerne lesen, sondern auch zielgerichtet nutzen“, sagt Sebastian Schaeffer, Leiter Markt- und Mediaservice des Bundesverbandes Deutscher Anzeigenblätter (BVDA). „Redaktionell liefern Anzeigenblätter aktuelle Informationen zum Geschehen im eigenen Umfeld. Doch auch Werbung ist ein integraler Bestandteil. So werden Beilagen, Prospekte und Anzeigen von einem Großteil unserer Leser als nützlich bewertet. Damit wissen auch die Werbekunden, dass ihre Werbung in Anzeigenblättern intensiv wahrgenommen wird.“

Der BVDA veröffentlicht mit „Anzeigenblatt Qualität“ zum fünften Mal diese bundesweite Untersuchung zu Anzeigenblättern. Durchführendes Institut ist die Czaia Marktforschung GmbH in Bremen. Das Institut führte insgesamt mehr als 3 000 Interviews und wählte dafür einen Mehrmethodenansatz aus telefonischer Datenerhebung und Online-Befragung. Als einzige bundesweite Studie erfasst „Anzeigenblatt Qualität“ titelspezifische Werte zu Anzeigenblättern. Der frühere Fragenkatalog wurde überarbeitet und erweitert. So enthält die aktuelle Studie nun auch Aussagen zur Nutzung des Internets und spezieller Online-Angebote.

Die Studie „Anzeigenblatt Qualität“ erschien am 24. März 2014. Interessierte können die Studie auf www.bvda.de einsehen.

Quelle: Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter e.V.